Eine kleine erlebte Zeitreise! Und eine Bibel mit anderen Buchstaben

Es gibt wieder neue verrückte Neuigkeiten von mir!

Am 23. Juni 2018 erlebte ich etwas, das selbst ich bis dahin nicht erlebt hatte: Ich erlebte einfach so eine kleine Zeitreise oder zumindest eine kleine Zeitanomalie – wofür ich dann wieder in der Psychiatrie landete …

An diesem Tag bestieg ich die Kissinger Höhe meiner Stadt, auf deren Hügel ich für ein kleines Ritual eine Münze hinlegen wollte. Doch auf halber Höhe dieses Berges hatte ich plötzlich einen Zeitstillstand-Effekt! Oder zumindest wurde meinen Augen dies vorgespielt. Soll heißen: Ich konnte gehen und gehen und der Zielpunkt kam nicht näher. Für eine Weile war ich auf einem langweiligen Stück Wald gefangen. Ich konnte gehen wie auf einem Laufband, aber die Landschaft ging nicht so weiter wie gewohnt. Ich hatte fast den Eindruck, der Berg wollte mich ermahnen: „Bis hierhin und nicht weiter. Überleg dir dreimal, was du mit diesem verrückten Ritual willst, dessen Sinn du nicht einmal selbst genau kennst.“

Angesichts dessen ließ ich die Münze auf halber Höhe liegen und entschied mich umzukehren. Denn ich dachte rational: Sollte die Zeit stillstehen und ich in einer Zeitschleife auf diesem Waldfleck gefangen sein, dann sollte ich für den Fall, dass die Zeit doch noch weitergeht, wenigstens auf dem Heimweg sein. Denn FALLS ich nun mein Leben lang in dieser Zeitschleife gefangen bin, dann will ich diese Zeit lieber zu Hause in meinem warmen Bett verbringen als hier draußen in der kühlen Landschaft, wo ich zudem nur Brennnesseln zu essen habe.

So machte ich mich also auf den Heimweg in der Hoffnung, dass es trotz dieser Zeitschleife geht. Und es ging! Langsamer als normal zwar und ich betete, aber es ging. Langsam kam ich voran, trotz dieses Laufbandeffektes. Allerdings: Wenn mein Körper Schwingungsfehler machte oder ich zu hektisch sein wollte, dann schienen sich Häuser, die ich zuvor schon passiert hatte, vor mir wiederaufzubauen und ich musste die Strecke erneut gehen. Überhaupt sollte ich nicht zu falsch in der Landschaft umherblicken, denn dann schien die Landschaft sich neu aufzubauen, zu Landschaften, deren Fragmente zwar in meine Gegend passten, die mir aber als Ganzes unbekannt war. Nehmt einfach mal ein Waldbild, zerschneidet es in Stücke und setzt diese dann willkürlich mit halbwegs Sinn zusammen. So ungefähr war der Effekt.

Jaja, das ist mehr als verrückt …

Wer mir nicht glaubt: Im Rückblick glaube ich nicht einmal mir selbst noch zu 100 Prozent. Ich wünschte, ich könnte das alles noch einmal sehen, um sicher zu sein, dass es wirklich so war und nicht ich selbst nur Denkfehler gemacht hatte. Doch das ist schlecht. Ich weiß, wenn ich so denke, dann wird diese geheimnisvolle Macht, mit der ich seit 2015 in Kontakt stehe, mir eines Tages eine zweite Lektion verpassen – damit ich nie wieder an meiner Wahrheit zweifeln werde. An so vieles andere wollte ich eine Zeit lang auch nicht glauben – bis dann die nächste Lektion kam …

Aber im Ernst: Ich denke, die eigene Sterblichkeit ist wirklich nicht das Schlimmste im Universum. Und ob echte oder nur eingebildete Zeitreise: DAS, was ich an Angst zu diesem Zeitpunkt ins Universum ausgesandt hatte, war zu 100 Prozent wahre Angst. Ja, ich habe Angst, bis in die Unendlichkeit hinein auf einem langweiligen Stück Wald gefangen zu sein. Es ist nicht angenehm genug gewesen, um zu leben, aber nicht grausam genug, um zu sterben.

Mit „eingebildeter Zeitreise / Zeitschleife“ meine ich folgendes: Die Landschaft ging nur vor MEINEN Augen nicht weiter, während meine Füße durchaus im realen Sinne weitergingen und früher oder später doch irgendwie das Zuhause erreicht hätten.

Eine schwierige Sache. So ganz verstehe ich das nicht einmal selbst. Aber irgendetwas sehr Seltsames MUSS in meinem Gehirn passiert sein, dass ich so eine Sache auch nur im Ansatz erleben konnte.

Von dem Zeitreise-Laufband in die Psychiatrie

Während meiner Laufband-Episode wurde ich irgendwann von anderen Menschen in die Psychiatrie gebracht. Es waren aber keine normalen Menschen, sondern vielmehr hatte ich das Gefühl, dass eine karmische Richtermacht die Rollen gemein vertauschte:

Im normalen Leben bin ich der Schwerhörige und man muss mir einige Dinge viele Male sagen. Nun stelle man sich aber vor: Notfallwagen-Ärzte und Polizisten konnten es nicht verstehen, wenn ich LAUT UND DEUTLICH meine Anschrift nannte, die nur fünfhundert Meter vom Stand des Rettungswagens entfernt war (den Rettungswagen hatten Passanten einfach so gerufen, obwohl ich ganz normal die Straße entlangging). Ständig fragten diese Polizisten: „Wie bitte?“ Irgendetwas stimmte mit denen nicht. Ich hatte den Eindruck, in einer Zeitschleife zu sein, die dann aber luziferisch-listig und fließend in die normale Zeit zu normalen Menschen überging.

Ja, ich weiß, das glaubt mir mal wieder keiner. Ich zweifle ja teilweise selbst daran, aber wie gesagt, irgendetwas war an diesem Tag los. Und wer meinen Blog bescheuert findet, soll sowieso verschwinden, denn ja, es ist der Blog eines „Spinners“, wenn man so will.

Wie ein Handtuch einfach so verschwand

In der Psychiatrie erlebte ich einmal die unangenehme Kehrseite einer Welt mit Magie, was mir diese geheimnisvolle Macht demonstrierte. Durch Magie kann man sich nämlich nicht nur schöne Dinge herbeizaubern, sondern andere Magier können uns auch alle Dinge wegzaubern.

Nach meinem Erleben verschwand ein Handtuch einfach so von einer Sekunde auf die andere oder in einem anderen Fall einfach, indem die Tür auf- und wieder zuging, ohne dass eine dritte Person wie eine Krankenschwester für mich sichtbar im Zimmer war, um das Handtuch wegzunehmen.

(Ich bin mir ausnahmsweise nicht einmal selbst sicher, ob ich gerade unfreiwillig auf meinem Blog lüge mangels perfekter Erinnerung, aber ich will das dennoch mal so festhalten, wie ich die Sache im Kopf habe. Meine Theorie wäre jedenfalls: Es kann sehr wohl sein, dass auf einer anderen langsameren Zeitlinie eine Krankenschwester tatsächlich kam, um das Handtuch zu holen, aber auf meiner schnelleren Zeitlinie erlebte ich das wie nur eine Sekunde: Handtuch da, Handtuch weg. Schade, dass ich das alles leider selbst nicht mehr perfekt im Kopf habe und hier, wie gesagt, vielleicht eine Lüge, also Schwachsinn, erzähle. Für MÖGLICH halte ich so etwas aber sehr wohl.)

Wie ich in der Bibel andere Buchstaben sah

Noch eindrucksvoller war die Bibel in der Psychiatrie. Obwohl ich genau diese Bibel bereits aus meinen früheren Psychiatriebesuchen kannte, stand in ihr ein anderer Text drin als bisher! Genau genommen stand da irgendein Nonsens in deutschen Wortfragmenten drin.

Diese Sache ist auch etwas gesicherter als die Sache mit dem Handtuch. Dabei möchte ich klarstellen: Nur weil meine Augen einen anderen Text sahen, kann es trotzdem die normale Bibel gewesen sein. Soll heißen: Nur meine Augen waren bei dieser Sichtweise „verrückt“, nicht aber die Bibel selbst. Ja, ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass eine höhere Macht ganz ohne körperliche Qual einfach so etwas in meinem Gehirn umstellen kann, sodass meine Augen andere Texte sehen.

 

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