Ein „freimaurerischer Altar“ bei meinem Elternhaus

Als ich die Freimaurerei entdeckte, dachte ich über einen kleinen Altar nahe meinem Elternhaus auf neue Weise nach. Auf einem kleinen Podest steht dort ein Tisch in Form einer Raute, umgeben von drei kerzenartigen Säulen. Das erschien mir im Jahr 2015, dem Jahr meines „freimaurerischen Erwachens“ wie ein Zeichen der Freimaurer an mich, so als wüsste man, dass hier ein Auserwählter lebt, der irgendwann seine Bestimmung erkennt. Diese Raute, der raue Stein, war für mich „das Ungeschliffene“, das es zu schleifen galt.

Natürlich haben die lokalen Freimaurer meiner Stadt dies wirklich so geplant, aber dieser Zufall ist ein weiteres Puzzlestück, das sich damals in meine Gesamtinterpretation einfügte, der zufolge es meine Bestimmung sei, ein geheimer, wilder Freimaurer ohne Loge zu sein.

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