Eingebungen einer höheren Macht: „Du bist Gottes Gegner.“

Während ich in der Psychiatrie im Bett lag, gab eine höhere Macht mir ein, dass ich „das Tier der Johannes-Offenbarung“, „666, der Antichrist“ und „Gottes Schachcomputer“ sei. Ich lege nicht zu viel Gewicht in diese Offenbarungen, aber schauen wir mal, wie es dazu kam.

Was hat es mit dem Tier der Offenbarung auf sich?

Die Sache mit dem Tier und dem Antichristen war nicht absolut gemeint, sondern natürlich gibt es auch andere Antichristen. Und die Offenbarung mit dem Tier hatte den Beiklang: „Alle Menschen sind im Grunde solche Tiere, von denen in der Offenbarung die Rede ist. Solange die Menschen dem Essen und ihren Trieben nachlaufen, sind sie gierige Tiere und Affen.“

Um kein Tier mehr zu sein, wollte diese geistige Macht, dass ich ohne Essen und nur noch von künstlicher Ernährung und Energielinien lebe. Doch ich wollte diese spirituelle Prüfung nicht machen. Zur Strafe lenkte diese Macht meinen Blick beim Sitzen im Speisesaal auf das Bild, das mir gegenüber hing. Es zeigte eine rote, teuflische Katze mit sonnengelbem Oberteil – und Gelb war schon immer „meine Farbe“. Zuvor hatte ich dieses Bild nie bewusst wahrgenommen, aber seitdem kam ich davon nicht mehr los. Scheinbar zufällig hing dieses Bild auch nur während meiner dritten Psychiatrie-Reise dort, wo ich diese spirituelle Essens-Prüfung verweigerte.

Der Antichrist?

Vielleicht haben Sie schon von vielen Menschen gehört, die ein Antichrist sein sollen, sodass Sie nur noch lächeln. Damit Sie verstehen, worauf sich dies in meinem Fall bezieht, lesen Sie den Artikel von meiner luziferischen Rebellion mit 20 Jahren (LINK). Ich hatte dem Gott der Bibel im Jahr 2005 in Gedanken die Gegnerschaft erklärt und mich zum (guten) Antichristen stilisiert. Dies holte mich bei meiner dritten Reise in die Psychiatrie ein, so als wollte eine höhere Macht mir sagen, dass Gedanken mehr Auswirkungen haben, als man denkt.

Gottes Schachcomputer?

Individueller ist schon die Offenbarung: „Du bist Gottes Schachcomputer.“ Damit war gemeint, dass mein Gehirn im Schlaf ohne mein Wissen von einer göttlichen Macht für kriegerische Spielereien und chaotische Fantasien verwendet werde. Das erinnert an die Technologie Mind Control, mit der man die Gehirne anderer Menschen fernsteuern kann. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt. Aber die Offenbarung mit dem Schachcomputer ist symbolisch stark mit mir verbunden:

So sagte mir eine Patientin der Psychiatrie, die ich zeitweise als meine spirituelle Meisterin ansah, ich solle weniger denken, denn mein Gehirn sei wie ein Computer. Und als ich das Universum nach der Psychiatrie bat, „mir die Wohnung zu geben, die am besten zu mir passt“, landete ich in einem Wohnhaus neben einem Computergeschäft.

Zudem hatte ich schon in Kindesjahren auf dem Schachcomputer meines Vaters gespielt, der in den 1980er Jahren einer der stärksten Schachcomputer war. Doch das Thema „Vater – Gott – Schach“ ist noch tiefer mit mir verbunden. So suggerierte mir diese geistige Macht, dass sie über meinen leiblichen Vater – mit Namen Martin (Kriegsgott) – manchmal zu mir spreche. Dadurch bekam der Satz „Du sollst auf den Vater hören“ eine doppelte Bedeutung. Zufälligerweise hat mein Vater noch Steinbock als Sternzeichen, zu dem der Saturn gehört, was manche Verschwörungstheoretiker mit dem Gott Jahwe und mit Satanismus in Bezug setzen. Das hat aber nichts mit meinem Vater zu tun – wobei diese geistige Macht imstande war, meinen Vater einmal in einem besonderen Moment das 666er-Zeichen mit der Hand machen zu lassen. Das schlug bei mir so richtig ein. Selbst wenn es Zufall war, so ist es beachtlich, dass mein Gehirn diese Geste registriert hat.

Sprach durch meinen Vater eine Gottesmacht?

Ich rätselte, ob durch meinen leiblichen Vater teilweise eine Gottesmacht sprach. Wenn mein Vater fragte: „Hast du noch einen Wunsch?“, so war dies zeitweise ein Wink, an diese Gottesmacht einen Wunsch zu sprechen (oder an die Mind-Control-Macht).

Mein leiblicher Vater liebt mich und diese biblische Gottesmacht suggerierte mir, dass sie mich trotz – oder gerade wegen? – meiner luziferischen Rebellion liebte. Sie sagte mir auch amüsiert: „Du hast so schöne sexuelle Fantasien“, womit sie meine außergewöhnlichen Fantasien aus Kindheit und Jugend meinte, die ich nie gedacht hätte, wenn ich wüsste, dass es Mächte gibt, die das lesen können, seien sie nun technisch oder spirituell.

Mein Traum von einem Schachspiel

Passenderweise erhielt ich in der Psychiatrie auch einen Traum mit einem Schachspiel, bei dem diese Gottesmacht mit gnadenlosen Turmzügen gewann, wodurch sie mir mitteilen wollte: „Siehst du? Du kannst noch so intelligente Strategien gegen mich entwickeln, letztlich siege ich durch meine Stärke. Als Gott bin ich stärker als jeder Mensch. Da nützt dem Menschen auch seine Intelligenz nichts, selbst dann nicht, wenn er intelligenter als Gott wäre.

Das erste Schachspiel gegen meinen Vater

Zum Schachspiel gibt es noch einen weiteren paranormalen Zufall: Bei meinem spirituellen Erwachen im Jahr 2015 fragte mein leiblicher Vater aus dem Nichts heraus, ob wir beide mal Schach spielen wollen (mit Schach hatte ich mich zuletzt vor fünf Jahren beschäftigt).

Es war das erste Schachspiel meines Lebens im Sinne von Vater gegen Sohn. Bis dahin hatte ich nur gegen den Schachcomputer gespielt oder gemeinsam mit meiner Schwester gegen meinen Vater. Und die Kinderspiele, wo mein Vater mich das Schachspiel lehrte, zählen nicht. Jedenfalls wagte ich diese Herausforderung und schaffte es zu gewinnen.

Zu jener Zeit beschäftigte ich mich auch viel mit der Freimaurerei, für deren Logen und Arbeitsteppiche das Schachbrettmuster charakteristisch ist.

Es war wirklich ein außergewöhnlicher Zufall, dass mein Vater mich an diesem Regentag einfach so auf ein Schachspiel ansprach. Es gab keinen richtigen Anlass. Ich reihe das in die paranormalen Zufälle ein, sei das Ganze nun von spirituellen Mächten gesteuert oder von Mind Control. Spirituelle Menschen oder Mind-Control-Opfer kennen solche Dinge.

Und auch interessant: Bei diesem Schachspiel gegen meinen Vater wollte diese geistige Macht, dass ich möglichst wenig nachdachte, sondern auf meine Intuition höre, denn angeblich würde ich meinem Vater durch zu viel Denken meine Strategien verraten, wodurch er stärker erscheinen würde, als er war.

 „Du bist Gottes Gegner“

Diese biblische Gottesmacht ist teils väterlich mit mir verbunden, andererseits sind wir beide auch Gegner oder zumindest Gegenspieler im Schachspiel von Vater gegen Sohn. So gab es eine andere Episode, wo ich in der Psychiatrie im Bett lag und diese Gottesmacht mir lächelnd suggerierte: „Lass uns einen Namen für dich finden.“ Wir probierten verschiedene Worte aus: „Gottes Prophet“, „Gottes Gegenspieler“, „Gottes Gegenteil“, „Gottes Gegner“ und schließlich „Luzifer, Gottes Sohn“.