Erklärungen: Spirituelle Macht oder technisches Mind Control?

Einige Mind-Control-Opfer können von solchen paranormalen Dingen ein Lied singen. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, wie in einem Computerspiel. Gemeint ist damit nicht das „geheime normale Mind Control“ im Labor, sondern ein noch geheimeres „höheres Mind Control“, dessen Fernsteuerer vielleicht im US-Geheimdienst oder sonst wo in einer fernen Zentrale vor ihren Computern sitzen. Davon können Sie auch nur in Berichten von Mind-Control-Opfern aus der einfachen Bevölkerung lesen. In den klassischen Büchern zu Verschwörungstheorien finden Sie dazu nichts. Dort ist von einem anderen Mind Control die Rede, dem Mind Control unter Laborbedingungen.

Doch welche Macht wirkte bei mir? Erlebte ich ein Spiel von spirituellen Mächten oder war ich ein Auserwählter von Mind Control?

Was ich erlebte, hatte ich mehr bei Mind-Control-Opfern als bei spirituellen Menschen gelesen. So gesehen spricht das für Experimente mit Mind Control. Andererseits berichten die Mind-Control-Opfer von größeren Leiden, die an psychische und körperliche Folter mit Strahlenwaffen grenzen. Bei mir dagegen war alles ein Spiel, das ich gerne mitspielte. Niemand tat mir psychisch oder körperlich ernsthaft weh.

Und jenes seltsame Mind Control ging mit meiner sogenannten „Intuition“ Hand in Hand. Ich hatte immer die Wahl. Nichts zwang mich, diese „spirituellen Prüfungen“ zu machen. Ich konnte dieser Mind-Control-Macht oder der spirituellen Macht immer sagen: „Ich lasse mein Leben langweilig verlaufen und tue einfach nichts. Dann betrachtet mich kein Psychiater als verrückt, aber dann ist mein Leben auch nicht spannend.“

Eine klare Antwort habe ich nicht. Zuerst dachte ich, spirituelle Mächte spielen mit mir, dann dachte ich an Mind Control und irgendwann tendierte ich wieder zu den spirituellen Mächten.

Spirituelle Mächte, die einen Zufallstheoretiker nach der Holzhammer-Methode belehren?

In spirituellen Ratgebern las ich, dass man seine medialen Sinne schulen sollte, um mit der feinstofflichen Welt Kontakt aufzunehmen. Genau das wollte ich. Aber weil ich kein Mensch mit viel spirituellem Feingefühl bin, hatte ich das Gefühl, bei mir machte der Kosmos eine Ausnahme. Statt mich über meine feinen Sinne zu lehren, lehrte er mich über die groben Sinne und somit über Formen, Farben, Buchstaben, Symbole und Zahlen. Und als ich meinem Schulleiter im Jahr meines „spirituellen Erwachens“ einen Brief schickte, sandte er mir als Rückmeldung ein Zitat aus dem Drama „Dantons Tod“: „Geh, wir haben grobe Sinne …“ Das erschien mir wie ein Hinweis. Scheinbar musste die spirituelle Welt mir Zeichen nach der Poltergeist- und Holzhammer-Methode geben, damit ich blinder Zufallstheoretiker ihre Zeichen erkannte. Da ich zur Dimension des Jenseits keinen Kontakt fand, gab mir das Jenseits profane Zeichen im Diesseits.

Erklärungen für die paranormalen Zufälle

Doch wie ist sind solche Zufälle möglich, also dass Mitmenschen, Autos, Lichter und Geräusche sich parallel zu den eigenen Gedanken verhalten? Vielleicht dieses Phänomen nur dann auf, wenn man sich auf bestimmten Zeitlinien befindet und eine höhere Macht alles koordiniert. Bedenken Sie, dass im Universum energetisch alles mit allem verbunden ist. Und wenn Sie nicht glauben, dass diese Macht die Autos steuert, dann glauben Sie das Umgekehrte, nämlich dass diese Macht mein Gehirn steuert und mir Gedanken passend zum Verhalten der Autos eingeben kann. Ich konnte sogar spüren, wie diese Macht auf sanfte Weise meine Blicke lenken kann. Ich musste nicht auf sie hören, aber folgte ich dem Wink, dann passten die Zeichen.

Eine meiner Erklärungen für dieses mysteriöse Computerspiel in der Psychiatrie war auch: „Ja, so ist die Welt, wenn man perfekt nach dem eigenen Seelenplan spielt. Absolut nichts ist Zufall. Wer perfekt nach dem eigenen Seelenplan spielt, der erkennt, dass auf der Welt alles mit allem verbunden ist und in kausaler Perfektion zusammenwirkt. Folgt man perfekt dem Plan der Seele, gibt uns die kosmische Macht nicht nur alle paar Jahre ein Zeichen, sondern rund um die Uhr.“

Wenn Psychiater spirituelle Tiefpunkte mit Gesundheit verwechseln

Leider haben mich diese paranormalen Phänomene nach einigen Wochen wieder verlassen. Psychiater nennen diese spirituellen Tiefpunkte dann „Gesundheit“. Was für Idioten! Das alles ist viel zu interessant, um es als Geisteskrankheit abzustempeln! Und ich will hier nicht nur für mich sprechen, sondern für ALLE Menschen, die so etwas erleben. Natürlich kann man Zufälle auch irrtümlicherweise für Zeichen halten und sicher gibt es im spirituellen Bereich viele Irrlehrer – aber sollte ALLES nur ein großer Irrtum sein?

Ein Scherz am Rande: Welche Menschen sind im längsten in der Psychiatrie – die Psychiater!