Lektion 6: Beherrsche alle Menschen durch Angst

Angst ist die zentrale Schwäche aller Menschen. Wer die Weltherrschaft erlangen will, muss das Spiel mit der Angst beherrschen, denn die Menschen beherrscht man am besten durch Angst. Daher müssen wir, die Illuminaten, die besten Machtmittel besitzen, mit denen man Angst erzeugt. Diesen Angstmitteln geben wir eine sehr hohe Priorität.

Zugleich müssen wir Ängste aller Art fördern. Kein Mensch darf seine größten Ängste besiegen. Neben den rationalen Ängsten müssen wir auch irrationale Ängste fördern und den Menschen so das logische Denken abgewöhnen. Das gnadenlos logische Denken dürfen nur wir allein beherrschen.

Fördere die Ängste, gegen die der Mensch selbst mit Logik und Willenskraft wenig ausrichten kann

Die größten Ängste eines rationalen Menschen drehen sich um großen körperlichen Schmerz und die Angst vor einem schmerzvollen Tod. Aus diesem instinktiven Angst-Schmerz-Komplex kann selbst ein Logiker, der sich aus der Matrix aller anderen Ängste befreit hat, nicht allein durch logisches Denken ausbrechen. Schmerz ist nun einmal Schmerz. Allein durch Willenskraft kann kaum ein Mensch den Schmerz besiegen. Deshalb müssen wir, die Illuminaten, alle Menschen im äußersten Fall immer mit dem schmerzvollen Tod bedrohen. Als Weltherrscher müssen wir die Machtmittel dazu haben.

Fördere die Angst vor Selbstmord und dem eigenen Tod

Der klare Logiker, der in die Sklaverei und hineingeboren ist, erkennt den logischen Ausweg aus der Sklaverei, nämlich den Selbstmord. Wir, die Illuminaten, dürfen die Kunst des Sterbens auf keinen Fall fördern. Dann könnten unsere Sklaven von diesem Planeten verschwinden, bevor wir Roboter für alles haben. Einfacher kann man unserer Herrschaft nicht entkommen. Deshalb muss der Selbstmord für alle Menschen etwas Angstvolles, Sündhaftes und moralisch Verderbliches sein. Wir müssen die Angst vor dem Tod erhöhen. Jeder Mensch muss denken: „Das schlimmste Leben ist immer noch besser als der Tod.“

Erziehe deine eigene Familie zur Furchtlosigkeit.

Unsere eigenen Familienmitglieder, Agenten und Soldaten bilden wir anders aus. Diese lehren wir, selbst unter größter Folter zu schweigen, großen Schmerz zu ertragen und Selbstmord zu begehen, wenn dies die Weltherrschaft unserer Blutlinie sichert. Während wir die anderen Menschen das Fürchten lehren, erziehen wir unsere Familie zu Mut.

Erpresse furchtlose Menschen mit Schmerz und Tod für Dritte

Es gibt nur wenige Menschen, die durch großen körperlichen Schmerz und einen qualvollen Tod nicht einzuschüchtern sind – und diese werden niemals die Mehrheit auf diesem Planeten bilden. Außerdem können wir solchen Menschen Angst machen, indem wir ihre Freunde und ihre Familie mit dem Tod bedrohen. Über Erpressung haben wir auch diese Menschen in der Hand.

Besiege angstlose Rebellen mit Waffengewalt – Stärke siegt über jeden noch so großen Mut

Über den Angst-Schmerz-Tod-Komplex wird der Mensch weitgehend beherrschbar für uns, die Illuminaten, sein, weil wir immer die stärkeren Waffen haben werden, um sein Leben zu bedrohen. Die Diktatur des Schreckens ist zur Not immer das Mittel, um unseren Willen durchzusetzen und die Weltherrschaft zu sichern. Das muss unsere Leitlinie sein.

Doch selbst die wenigen todesmutigen Rebellen werden wir besiegen, denn keine Angst vor dem Tod zu haben, bedeutet noch keine Unsterblichkeit. Zwar können wir wahre Rebellen nicht versklaven und unterwerfen, aber wir können sie töten und sie somit von unserem Planeten verjagen. Das ist zur Not immer unser Mittel auf dem Weg zur Weltherrschaft.

Fördere irrationale Ängste nach dem Prinzip der Bedürfnis-Pyramide

Wir werden bei den Menschen auch irrationale Ängste fördern, denn je mehr Ängste ein Mensch hat, desto leichter ist er zu beherrschen und desto weniger kämpft er gegen unsere Weltherrschaft. Mit lauter kleinen Ängsten werden wir die Menschen von unserer Weltherrschaft ablenken. Das Volk wird so beschäftigt mit seinen kleinen Sorgen sein, dass es sich nicht mit seinen Herrschern auseinandersetzt. Vor lauter Sorgen wird es unsere Vorherrschaft auf diesem Planeten nicht mehr sehen und somit auch nicht gegen uns kämpfen.

Dazu müssen wir den Wohlstand der Gesellschaft etwas anheben, denn je mehr materiellen Wohlstand ein Mensch hat und je komplizierter seine Lebenswelt ist, desto mehr hat er zu verlieren – und desto stärker ist er im materiellen Labyrinth des Lebens gefangen. Auf diese Weise lenken wir die Menschen von Fragen nach Macht und Herrschaft ab, ebenso vom Streben nach ebendieser.

Das Labyrinth des Materialismus führt in einer Wohlstandsgesellschaft zu Tausenden von kleinen Problemen. Solche Menschen beschäftigen sich mehr mit den Flecken auf ihrer Tischdecke als mit der Weltherrschaft. Genau zu diesem kleinkarierten Denken müssen wir die Menschen bringen.

Am leichtesten herrschen wir über die Welt, wenn sich die anderen Menschen durch lauter kleine Probleme har nicht für die Weltherrschaft interessieren.