Meine freimaurerische Prüfung auf der Kissinger Höhe

Als freimaurerische Prüfung bezeichne ich einen seltsamen spirituellen Pfad, dem ich nach der Weisung einer geistigen Macht gefolgt bin, die ich eine Zeit lang als freimaurerischen Lehrer ansah. Es hat also nicht viel mit der offiziellen Freimaurerei zu tun. Ich nenne es einfach wilde Freimaurerei.

Die Vorgeschichte

Im Zuge einer dieser Prüfungen bin ich mit nassen Füßen durch einen kleinen Bach gewandert und später sogar gekrochen. Die Vorgeschichte für diese Wanderung durch den Bach war, dass ich an einer anderen Prüfung gescheitert bin. Dabei suchte ich Kontakt zu meinem ehemaligen Schulleiter (was wieder auf eine längere Vorgeschichte zurückgeht). Aber ich habe mich falsch angestellt. Ich sprach zu direkt, fiel mit der Tür ins Haus und erschuf dadurch ein energetisches Chaos. Die geistige Macht ermahnte mich später, dass ich höflicher und geheimnisvoller hätte sein sollen.

Eine Selbstbestrafung für eine gescheiterte Prüfung

Jedenfalls bat ich diese geistige Macht, mir einen Weg zur Wiedergutmachung zu zeigen. Daraufhin führte meine Intuition mich auf die Kissinger Höhe nahe meinem Wohnort. Ich wollte auf diesem kleinen Berg eigentlich nur nachdenken und meine Fehler bereuen. Dazu nahm ich das Buch „Geheimgesellschaften 3 – ein Hochgradfreimaurer packt aus“ von Jan van Helsing mit. Mit diesem Buch verbindet mich eine lange Geschichte. Damit wurde mein Interesse an der Freimaurerei im Jahr 2015 erst entfacht. Das Buch war ein symbolischer Meister für mich und ich hatte darin vieles bejahend unterstrichen, weil ich damals zu ähnlichen Erkenntnissen kam. Ja, ich durfte das Buch sogar bei meiner ersten Reise in die Psychiatrie lesen, was ich damals als großes Zeichen wertete. Der Leiter der Psychiatrie persönlich hat es mir vorbeigebracht (es war aber mein Buch). Damals interpretierte ich dies so, dass diese geistige Macht wollte, dass ich etwas Sinnvolles in der Psychiatrie tue. Zudem fragte ich mich, ob der Leiter der Psychiatrie ein Freimaurer war, was aber scheinbar nicht stimmt. Er gehört wohl wirklich zu jenen Menschen, die solche Bücher anlesen können, ohne sich viel dabei zu denken.

Doch zurück zur Kissinger Höhe: Auf diesem freimaurerisch angehauchten Berg, wo ein kleiner Obelisk mit der Aufschrift „Frieden auf Erden steht“, stand ich also und dachte über meine Fehler nach. Aber dann schien mir diese geistige Macht zu sagen: „Das reicht nicht. Wenn du den Weg der Freimaurerei gehen willst, musst du einen echten energetischen Ausgleich schaffen und dich selbst bestrafen.“

Und ab da fing alles an. Es begann ganz harmlos. Zuerst verleitete mich diese Macht nur dazu, durch leichten Matsch zu gehen und wie ein Vampir kreuz und quer durch den Wald zu laufen, abseits aller Wege. Es war eine Art Mutprobe, aber im Grunde harmlos. Schließlich wanderte ich auch durch den besagten Bach, wodurch meine Schuhe ganz nass wurden. Auch das war ein Akt der Selbstbestrafung. Später steigerte ich das, indem ich auf allen vieren durch einen Tunnel kroch, durch den der Bach verlief – und diese geistige Macht tadelte mich, wenn ich so kroch, dass es weniger unangenehm war. Am Ende des Ganzen kroch ich in einen sehr engen Tunnel und machte dort trotz der ungemütlichen Bedingungen Selbstbefriedigung.

Ich ging davon aus, dass dies das Ende der Selbstbestrafung sein sollte, doch als ich den Tunnel verließ, traf mich der Schreck: Mein Haustürschlüssel war weg! Ich konnte nicht glauben, wie das passieren konnte. Ich kroch zurück in den Tunnel und suchte den Schlüssel, aber ich fand ihn nicht. Man könnte fast sagen, dies sei ein Teil der Strafe.

Hier erzähle ich, wie es weiterging:

Wie meine freimaurerische Prüfung weiterging