Meine Wünsche: Perfekt denken und das Universum verstehen. Der beste Spieler im Universum sein

Wenn ich versuche, zum Grund meiner Seele vorzudringen, dann kommen dabei ebenso Wünsche heraus wie: „Gott und das Universum verstehen“, „perfektes Denken“, „das (Computer)Spiel des Universums perfekt spielen“, „das Jenseits kennenlernen und als Geistwesen im Weltgeschehen mitspielen“, „bei den Mächtigen dieser Welt im Weltgeschehen als strategische Beraterin im Hintergrund mitspielen“, „die kosmischen Gesetze bis in die feinsten Details verstehen“, „andere Dimensionen kennenlernen“, „Gott herausfordern“, „der intelligenteste Schachspieler im Universum zu sein“ und ähnliche Wünsche. Auch der Wunsch „etwas zu wissen, das Jan van Helsing noch nicht weiß, aber unbedingt wissen will“, war dabei.

Im Ernst, wie viele Menschen, die von der Existenz der kosmischen Gesetze erfahren, wünschen sich so etwas? Mit meinen Wünschen habe ich eher Nähe zum biblischen König Salomo, der sich von Gott Weisheit statt weltlichen Reichtum gewünscht haben soll – wobei meine Wünsche teilweise eher herausfordernd sind. Aus meiner Sicht würde sich der gefallene Engel Luzifer Vergleichbares wünschen, wenn er als unwissender Mensch auf der Erde geboren wäre und dann plötzlich von den Möglichkeiten des Universums erfährt.

Auch das ewige Leben gehörte durchaus zu meinen Wünschen – aber auch der strategische Wunsch, notfalls einen gnädigen, ganz schmerzlosen Tod zu erhalten. Ebenso wünschte ich mir: „Hilf mir, das Rätsel meines Lebens zu lösen.“

Kosmische Gesetze: Vom Wunsch, die kosmischen Gesetze zu ändern …

Mehr noch: Während meiner zweiten Reise in meine Freimaurerloge namens Psychiatrie entwickelte ich auch einen Wunschkomplex, der sich darum drehte: „Ich erschaffe mir meine kosmischen Gesetze selbst.“ In diesem Rahmen versuchte ich mir viele intelligente Regeln zu erschaffen, ich schrieb ein kleines Schulbuch dazu.

Zu diesen strategischen Regeln gehörte für mich damals:

„Ich erschaffe mir positive Zwickmühlen – wenn ich mit einer Entscheidung x das eine gute Ziel nicht erreiche, dann dient diese Entscheidung eben für das zweite gute Ziel.“

„Ich habe ein strategisches Gedächtnis – ich denke in jeder Situation an das, was wirklich intelligent ist, und vergesse systematisch alle Gedanken, die mir im Weg stehen, etwa von Angst, angeblichen profanen Pflichten und Schuld.“

„Ich tue immer, was mir gefällt – und das Befolgen dieser Regel wird belohnt.“

„Meine Wünsche werden wahr, meine Ängste treffen nicht ein.“

Und es gab noch viele andere …

Allerdings lernte ich auch, welche Komplikationen sich aus vielen scheinbar brillanten Regeln ergeben. Ein Paradoxon der Regel „Tu, was dir gefällt“ war zum Beispiel, dass ich feststellte, dass mir durchaus eine gewisse Disziplin gefällt, ein Einhalten von Versprechen – und irgendwann gefiel mir nichts mehr, ich kam an den Rand einer Depression. Auch die positiven Zwickmühlen sind so eine Sache, weil ein (kleiner) Schmerz und die Belohnung immer irgendwo zusammenfallen. Und beim strategischen Gedächtnis kann es schwer sein, wirklich auf die Richtigkeit des Vergessens zu vertrauen.

Wie ich versuchte, meine eigenen kosmischen Gesetze zu machen. Oder: Wie ich einem geistigen Lehrer die Lehrmethoden vorgeben wollte und wie dies mit Mind Control verbunden ist

Vor diesem Hintergrund der selbst gemachten kosmischen Gesetze und des Wunsches nach einem „luziferischen Allwissen“ befragte ich auch während der dritten Psychiatrie-Reise „meine Seele“ oder wie man diesen inneren Kern der Persönlichkeit nennen möchte. Ich bat um folgende Dinge, die ich sehr strategisch fand:

„Lehre mich das Wissen des Universums in der richtigen Reihenfolge.“

„Lehre mich das Wissen in der Art, wie es mir Freude macht.“

„Ich möchte ein perfektes Spannungsdreieck.“

 

All dies führte dazu, dass meine „Seele“ mir folgende Suggestionen gab, denen ich zustimmte, da sie perfekt zu stimmen schienen:

„Am besten lernst du durch Zuhören.“ (= im Bett liegen und warten)

„Am zweitbesten lernst du durch Erfahrungen: Wer nicht hören will, muss fühlen.“

„Gut lernst du durch ein einfaches Prinzip von Belohnung und Bestrafung.“

„Gut lernst du durch leichte Schmerzen.“

 

Andere Menschen mögen andere Erfahrungen machen, aber zu mir passen diese Lektionen sehr gut. Das sind wirklich die Methoden, mit denen ich gut lernen kann. Und es sind gewissermaßen alles Methoden, die sich mit der Technologie von Mind Control gut realisieren lassen. Es ist sogar das, was die Mind Controller im Grunde wollen, um einen Menschen manipulierend zu lenken: Dass er ruhig liegt und zuhört – und bei Ungehorsam Schmerz zugefügt bekommt. Ohne damals von Mind Control in dieser hochintelligenten Form zu wissen, gab ich den (irdischen) Mind Controllern praktisch selbst meine Zustimmung für diese Art von Leitung, da ich diese Macht damals für einen geistigen Lehrer hielt.

Die Sprache von Mind Control oder die Sprache meiner Seele? – Wo sind die Unterschiede, wenn das Mind Control hochintelligent gemacht ist?

Ob mich nun (irdische oder außerirdische) Mind Controller manipulieren und mir die innere Stimme meiner Seele nur vorspielen oder ob ich wirklich mit dem wahren Kern meiner Seele spreche bzw. mit einer geistig-göttlichen oder gar biblischen Macht in Kontakt stehe, weiß ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit. Aber dies ist für mich zweitrangig geworden, solange diese inneren Weisungen in meinem Interesse sind, also auf meiner gefühlten Seelenlinie. Ohnehin frage ich mich immer wieder: „Was genau ist meine Seele? Was ist denn eine unmanipulierte Persönlichkeit angesichts so vieler Energien, die von der Erde, dem Universum und anderen Dimensionen auf uns einwirken? Und was ist überhaupt eine unmanipulierte Intuition? Jene innere Stimme, die ihren Sitz im Herzen oder auch im Kopf oder Bauch hat und die in spirituellen Büchern und in der New-Age-Esoterik so hoch gelobt wird und der man folgen solle. Vermutlich können sie – die Mind Controller – mittlerweile auch die Seele selbst manipulieren, jenen Kern, wo die Intuition sitzt, womöglich auch über den Tod hinaus. Denn wenn alles letztlich Energie und Wellen ist, dann lässt sich auch die Seele manipulieren, die innerste Stimme.“

Aber zurück zu meinen Wünschen während meiner dritten Reise in die Psychiatrie …

Wenn nach einer Mediation als Rat der eigene Tod steht – die Antwort jenes geheimnisvollen Lehrers

Während meiner dritten Reise in die Psychiatrie fragte ich meinen inneren („freimaurerischen“) Meister immer weiter, denn ich wollte ja spirituell schnell dazulernen, meine Persönlichkeit weiterentwickeln. Das mit dem Zuhören im Bett und dem Bestrafungssystem hatte ich ja irgendwann verinnerlicht. Und so fragte ich, was denn die nächste Lektion sei, die ich lernen müsse, um perfekt auf meiner Seelenlinie zu spielen. Nun, sie lautete:

„Sterben lernen.“

„Bedenke, dass du sterblich bist – im negativen wie im positiven Sinne.“

„Wenn du bekommen willst, was du dir wirklich wünscht, musst du sterben.“

Bei geschlossenen Augen erschien auch immer so eine Art Kreuz auf diesem „Augenbildschirm“. Und das Grausame an dieser Sache: Diese innere Stimme hat Recht. Logisch gesehen ist es so, dass das, was ich mir wünsche, besser in der Geisteswelt, im Jenseits, verwirklich werden könnte, nämlich ein Spiel mit reiner Gedankenkraft – oder auch durch eine Wiedergeburt in elitären Kreisen. Immer wieder befragte ich die Stimme aufs Neue, aber immer wieder erschien dieses Kreuz und die implizite Suggestion:

„In diesem Leben kommst du bei deiner Bestimmung nicht wirklich weiter. So wie du bisher gespielt hast, hast du erreicht, was du in diesem Leben erreichen wolltest. Es gibt kein perfekt passendes Lebensziel in diesem Leben mehr für dich. Das, was deine Seele wirklich will, kannst du in diesem Leben nicht erreichen. Deine Seele möchte auf der anderen Seite, in der Geisterwelt, mitspielen und dort Gott herausfordern oder gar ein eigenes Universum mit ihrer Schöpfungskraft erschaffen. Dein Körper und deine Gewohnheiten in diesem Leben passen nicht zu dem aristokratischen Stolz deiner Seele. Natürlich kannst du hier auf dieser Erde irgendwie weiterspielen, aber wenn du nach einem perfekten Rat fragst, wäre Sterben das Ideale.“

Ja, DAS kommt bei mir heraus, wenn ich zum tiefsten Inneren meiner Seele vorzudringen versuche. Ich möchte dies auch nicht zu hundert Prozent auf Manipulation durch Mind Control schieben. Das kann auch schlicht meine eigene Logik sein, denn es steht zu meinem bewussten Denken nicht wirklich im Widerspruch.

Und ab da habe ich begriffen, wie gefährlich das Vordringen zum Inneren der Seele ist – ja, ich fragte mich, ob das trotz dieser perfekten Logik, der ich durchaus zustimme, überhaupt der wahre Wunsch meiner Seele ist.

Weitere Meditation und der Rat Nummer zwei von der scheinbar inneren Stimme meiner Seele – oder des freimaurerischen Meisters

Leider will ich nicht wirklich sterben. Als ich während der Psychiatrie wieder mal zum Grund meiner Seele vorzudringen versuchte, auf der Suche nach etwas, das ich statt des Sterbens tun könnte, riet sie mir (in Worte übersetzt):

„Dein Ideal ist das Denken. Liegen und Denken, um auf diese Weise Gott zu verstehen, das ist deine höchste Leidenschaft. Und um ideal zu spielen, solltest du deinen Körper von aller Nahrung und damit von allem Karma reinigen. Diese Energien lenken nur ab. Führe fortan ein Leben mit künstlicher, flüssiger Nahrung, angeschlossen an einen Spender. Sei ehrlich: Bei deinem bisherigen Wissen über Karma wegen gegessener Tiere und Pflanzen weißt du, dass für einen wahren spirituellen Meister dies die ideale Lösung ist. Auf diese Weise baust du in diesem Leben das meiste Karma ab beziehungsweise sammelst für ein späteres Leben das wenigste Karma an.“

Den besagten Tropf-Nahrungsspender hatte ich in der Psychiatrie im Vorfeld bereits „zufällig“ wie einen Schicksalswink gesehen und bereits da hatte sich mir schlagartig diese Ahnung aufgedrängt.

Diese Offenbarung mit der künstlichen Ernährung war sehr schrecklich, denn ich liebe es zu essen, aber sie erscheint erschreckend logisch. Ja, diese Offenbarung war in gewisser Weise noch grausamer als die des eigenen Todes, denn dieser seltsame Lehrer weiß, dass ich es nicht schaffen würde, mich selbst umzubringen. Ich könnte das ohne Hilfe einfach nicht, der Überlebenstrieb ist zu stark. Aber dieser seltsame Lehrer weiß durchaus, dass ich mich in der reinen Theorie so stur stellen und die Nahrung lebenslang verweigern könnte, dass die Ärzte der Psychiatrie keine andere Möglichkeit hätten, als mich künstlich zu ernähren. Dazu ist „nur“ extrem große Willensstärke nötig, ich bräuchte keine instinktiven Ängste überwinden wie bei dem Tod. Und das ist etwas, das ich mit meinen eigenen Fähigkeiten in der reinen Theorie durchaus realisieren könnte.

Ich fragte mich immer mehr, mit was für einer Macht ich es hier zu tun hatte. War das wirklich das Innerste meiner Seele – oder spielt eine irdische Mind-Control-Macht ein Spiel mit mir?

Meine Verhandlung mit meinem freimaurerischen Lehrer – oder ist es eine Mind-Control-Macht? Wie ich mich von der Prüfung der künstlichen Ernährung herauszureden versuchte.

Ich versuchte nun mit einigen intellektuellen Tricks mit diesem Meister zu verhandeln. Zusammengefasst sprach ich diese Punkte an (in Worte übersetzt):

„Na schön, ich werde keine Tiere mehr essen, aber lass mich wenigstens Brokkoli und Pflanzen essen.“

„Nein, Annette.“

„Lass mich wenigstens ganz einfache Pfannkuchen oder Astronautenkost essen. Irgendwelche Kraftriegel und Zuckerwasser. Ich verspreche, dass ich mich nach der Psychiatrie über künstliche Nahrung und Vitaminpillen informieren werde.“

„Nein, keine Kompromisse.“

„Also schön, ich werde den Psychiater fragen, ob ich die Sache mit dem Tropf mal versuchen kann. Aber nur für maximal eine Woche.“

„Nein, FÜR IMMER. Alles andere ist der Weg für spirituelle Schnecken! Der Weg für Menschen, die zig Leben brauchen!“ (Passend dazu begegnete ich bei einem Freigang übrigens vielen Schnecken, was sich stark eingeprägt hat. Sozusagen ein Symbol-Trauma, von dem ich mich dann wieder deprogrammieren musste, wie so oft. Das Zeichen ist dann zwar noch im Hinterkopf präsent, aber man dreht nicht mehr beim Anblick jeder Schnecke durch – was auch für diesen Meister bzw. für diese Mind Controller nicht wirklich dienlich ist, da man die Denkzeit sinnvoller nutzen kann.)

„Aber das will ich nicht!“, sprach ich dann weiter. „Ich will nicht so leben, mit künstlicher Ernährung! Und schon gar nicht ein Leben lang im Krankenhaus! Natürlich ist mir Wissen wichtiger als alles andere – im Ideal –, aber ich liebe es zu essen. Das mag nicht zu meiner Seele passen, aber ich mag essen einfach …“

„Deine Seele empfindet dieses ganze Essen-Karma als äußerst belastend. Es hindert sie am klaren Denken!“

„Ich weiß und natürlich hat meine Seele recht. Aber was soll ich machen? Ich liebe das Essen einfach.“

„Und DU willst lieber im Jenseits sein und dort allein mit Gedankenkraft spielen? Das Jenseits bedeutet ein Leben ohne die Freude des Essens. Geister essen nicht. Aber jetzt weißt du, warum viele Wesen die Wiedergeburt wählen und nicht ewig im Jenseits bleiben. Doch ich WARNE dich: Bei deiner Persönlichkeit ginge es dir besser, wenn du lernst, ohne essen zu leben. Je eher du von diesem Genuss Abschied nimmst, desto leichter wirst du es bei deiner Gesamtentwicklung im Universum letzten Endes haben. Und vergiss nicht: Die kurzen Genüsse des Essens im irdischen Körper wiegen all das Leid und den Schmerz sowie die letztliche Todesqual dieses Körpers nicht auf.“

Diese Vorstellung fand ich irgendwie schrecklich. Eine zeitliche Unendlichkeit, ohne diese regelmäßigen Genüsse des Essens? Noch nie hatte ich beim Jenseits über diese Implikation nachgedacht. Doch wie auch immer diese Suggestionen zustande gekommen sind, sie stimmen mit meiner persönlichen Logik überein.

Meine weitere Verhandlung mit den Mind Controllern: Wenn rationale Argumente mit der Gehirnwelle für „Ausrede“ kodiert sind.

Ich versuchte dann weiter zu verhandeln, aber diese innere Stimme ermahnte mich (zu recht) leider immer wieder, denn sie spürte, dass all meine scheinbar logischen und intelligenten Gegenargumente auf der Gehirnfrequenz für „Ausrede“ gesendet wurden. Das ist nun einmal messbar, selbst wenn ein Argument noch so intelligent, gut, logisch, rational und begründet ist. Für einen höheren Gott dürfte es sowieso messbar sein und ich bin überzeugt, dass auch mit irdischem Mind Control messbar ist, ob ein genanntes Argument auch nur die allerkleinste Gehirnwelle für „Ausrede“ dabei hat. Dieser allertiefste Glaube eines Menschen ist mit dieser Technologie messbar, unabhängig davon, ob er in der Theorie lieber nach einem scheinbar intelligenteren Konstrukt seines Verstandes leben will.

Wer liest meine Gedanken? Wie viele Parteien sind daran beteiligt? Von Geheimdiensten und Forschungsinstituten bis hin zu Engeln und Außerirdischen.

Ich stelle mir längst nicht mehr nur die Frage: „Wer liest und leitet meine Gedanken auf der ersten, vordergründigen Ebene?“ (sei das nun der US-Geheimdienst, ein Gehirn-Forschungsinstitut, der biblische Gott Jahwe, einer seiner Engel, ein freimaurerischer Lehrer oder sonst wer), sondern auch: „Welche weiteren Instanzen auf der Erde, im Universum, in der geistigen Welt und in anderen Dimensionen lesen und leiten meine Gedanken sonst noch?“

Denn wenn man schon mit irdischem Mind Control Gedanken lesen und manipulieren kann, dann können dies hoch entwickelte Außerirdische sowie Geistwesen und Gottheiten schon lange, denn das ganze Universum ist voller Wellen und Energiefelder – und es ist eine Frage der Interpretation, ob wir dies „Einfluss“, „Leitung“ oder „Manipulation“ nennen wollen.

Kein Mensch ist frei von Manipulation – wahrscheinlich nicht einmal nach dem Tod

Kein Mensch ist frei von Einflüssen der Außenwelt. Wir können höchstens wählen, von was wir beeinflusst werden wollen, aber kein Mensch sollte sich aus meiner Sicht einbilden, völlig frei von Manipulationen irgendwelcher Art zu sein, völlig immun gegen alle Manipulation zu sein – wer so denkt, der ist wohl in einer Wahrnehmungsfalle gefangen, deren Gitter er noch nicht gesehen hat – und nein, diese Wahrnehmungsfalle endet wahrscheinlich NICHT komplett mit dem Tod und dem Übergang im Jenseits. Ich vermute, da geht das große Spiel im Labyrinth des Universums weiter.

Prinzipiell glaube ich vielen Menschen ihre Nahtod-Erfahrungen, nur an ihrer Interpretation von diesen Nahtod-Erfahrungen als „die volle Wahrheit über das Jenseits“ zweifle ich. Viele Menschen sind vermutlich nicht solche strategischen Computerspieler im Geiste wie ich, die auch eine gewisse Freude an der Suche nach Wahrheit haben.

Wie ich mit der freimaurerischen Macht bzw. mit den Mind Controllern weiter wegen der künstlichen Ernährung verhandelte

In etwa so ging der innere Dialog mit meinem Lehrer bzw. den Mind Controllern weiter (in Worte übersetzt):

„Keine Kompromisse! Belüg dich nicht selbst. Du weißt, dass nach deiner gefühlten innersten Wahrheit die künstliche Ernährung und ein Leben im Bett mit ewigem Denken der ideale Weg deiner Seele wäre. Deine Seele will die Erfahrung machen, was es bedeutet, ein jahrelanges Leben ohne Nahrung im Krankenhaus zu führen. Sie will von materiellen Dingen frei sein, sodass sie ihre ganze Energie dafür einsetzen kann, in Gedanken das Schachspiel gegen Gott zu spielen. Deine Seele will zeigen, dass sie als ERSTE unter den Menschen dieser Erde begriffen hat, was es bedeutet, so wenig Karma durch Nahrung wie möglich zu hinterlassen. Am Ende des Lebens wirst du stolz auf diese Prüfung sein und eine entsprechende Belohnung erhalten.“

„Nein, das kann ich nicht!“

„Doch, das kannst du. Du kannst in dieser Welt zwar nur schwer zu den Mächtigen dieser Welt kommen oder das Weltgeschehen großartig beeinflussen, aber DAS kannst du. Du kannst ein Leben führen, ohne zu essen. Denke an deine Lieblingszahl 4, die Zahl der Sturheit. Deine Bestimmung ist diese Sturheit. Zeige, dass du das kannst. Besiege deine Schwächen!“

„Nein, das will ich nicht! Ich gebe ja zu, du hast recht mit diesem Ideal, aber ich will das einfach nicht. Na gut, ich gebe auf. Lieber führe ich ein Leben als Schwächling, als dies zu machen.“

„Dann bist du ein Tier wie alle anderen Menschen. Sei kein Tier! Wenn du zu den Meistern aufsteigen willst, musst du dieses Theater mit dem Essen hinter dir lassen! Hör auch auf, bei jedem Sonnenschein nach draußen zu gehen und sportlich herumzulaufen wie ein Tier! Ein wahrer Meister bleibt im Bett liegen und denkt nach! Er spielt in Gedanken 24 Stunden am Tag das universelle mentale Schachspiel mit!“

„Aber Moment mal. Was wäre, wenn ich in einer anderen Zeit geboren wäre, wo es keine künstliche Nahrung gab? Da KÖNNTEST du mir diese spirituelle Prüfung mit dem Tropf der künstlichen Nahrung gar nicht auferlegen, weil sie nicht möglich war. Da MÜSSTE ich essen und somit Karma ansammeln, mindestens Pflanzenkarma, oder ich würde sterben.“

„Annette, rechtfertige dich nicht mit anderen Zeiten. Die Menschen im Mittelalter hatten ihre eigene Prüfung. Aber du bist in DIESE Zeit hineingeboren und in DIESER Zeit ist es möglich, mit künstlicher Nahrung ein Leben lang zu leben. Und gerade hier in der Psychiatrie hast du die Möglichkeit, das unkompliziert zu tun und auszuprobieren. Iss einfach nicht mehr, dann müssen sie dich an den Tropf anschließen.“

„Aber ich will das nicht!“

„Versuch es!“

„Also gut, ich werde bei der nächsten Visite erzählen, dass ich fortan von künstlicher Nahrung leben will, zumindest eine Zeit lang.“

„Nein, für immer!“

„Aber ich will das nicht.“

 

Und so ging es noch eine Weile weiter – TAGELANG. Mehrere Tage in der Psychiatrie war ich nur mit diesem Gedanken beschäftigt und ob ich wirklich den Mut aufbringen sollte, dies zu tun. Aber ich war realistisch: Ich würde dies niemals freiwillig durchhalten. Doch ich wollte meiner Seele beweisen, dass ich wenigstens guten Willen zeige und für ein paar Tage bis maximal eine Woche die künstliche Ernährung durchhalte. So beschloss ich, bei der nächsten Visite das Thema anzusprechen. Ich wusste, dass ich bei den Psychiatern etliche Minuspunkte mit so einem Wunsch sammeln würde (und ich wollte endlich raus aus der Psychiatrie), aber ich plante, das so rational wie möglich zu machen. Mein Plan waren Worte wie: „Wenn ich einen ungewöhnlichen Wunsch an Sie äußern darf … ich weiß, das klingt jetzt sehr seltsam, aber es ist so etwas wie der Wunsch meiner Seele: Ich würde gerne ausprobieren, wie es sich lebt, wenn man eine Weile nichts mehr isst. Da ich nicht verhungern möchte, also keine Selbstmordabsichten habe, würde ich Sie bitten, mich für einige Zeit an den Tropf für künstliche Ernährung anzuschließen. Ich möchte einfach schauen, wie lange ich durchhalte, wie sich das anfühlt, sozusagen als Erfahrung. Ich würde sagen, ich mache das maximal eine Woche. Aber es kann auch sein, dass ich nach drei Tagen oder nach einem Tag schon genug habe. Dann esse ich wieder ganz normal weiter. Versprochen!“

Das war die Rede, die ich mir nach langem inneren Ringen zurechtgelegt hatte, um trotz dieser bemerkenswerten Strenge dieser inneren Stimme bei diesem Punkt einen Kompromiss zu finden, bei dem ich selbst noch ein gutes Gewissen hätte. Denn es nicht wenigstens zu versuchen, erschien mir aus spiritueller Sicht feige.

Ja, so etwas kann dabei herauskommen, wenn man spirituelle Ratgeber liest, in denen steht, dass man auf seine innere Stimme hören und vor keiner Prüfung im Leben davonlaufen sollte …

Weiter ging dies so: Tagelang rang ich mit dieser Stimme und immer wieder beschloss ich, lieber eine spirituelle Schnecke zu sein, aber diese Stimme mahnte mich immer wieder, es zu versuchen. Ich war in einer ewigen Schleife von „Ich tue es nicht, ich tue es doch.“