Mit geschlossenen Augen in die Psychiatrie geführt – wie ein Freimaurer-Lehrling

Als ich meine erste Reise in die Psychiatrie antrat, ließ ich mich von meinen Eltern aus Prinzip und Protest mit geschlossenen Augen abführen. Ich wusste nicht, wohin ich kommen würde und wie es in der Psychiatrie aussah. Aber ich schloss die Augen mit Bezug zum freimaurerischen Ritual für die Einweihung des Lehrlings, der mit verbundenen Augen in die Loge geführt wird. Damals entdeckte ich gerade die Freimaurerei und ich wollte Freimaurer werden.

Die Vorgeschichte: Weltbilder prallten aufeinander

In jener Nacht waren die Weltbilder von mir und meinen Eltern aufeinandergeprallt. Auf der einen Seite stand ich, ein Mensch, der mit 30 Jahren (im Jahr 2015) gerade von der Weltverschwörung und der Freimaurerei erfahren hatte und seltsame spirituelle Phänomene erlebte, und auf der anderen Seite standen meine Eltern, die am alten Weltbild festhielten und nichts von alldem glaubten, was ich ihnen erzählte. Ich war der Einzige in meiner Familie, der begriff, dass die Verschwörungstheorien der Wahrheit entsprachen und man das ganze Denken umstellen müsse. Die Verschwörungstheorien trieben einen Keil zwischen mir und meinen Eltern, der bis heute besteht. In jener Nacht erschienen mir meine Eltern geradezu dämonisch und ich dachte, der Gott Jahwe hätte sie mit Blindheit geschlagen, weil ich diesen Gott einst mit 20 Jahren luziferisch herausgefordert hatte. Vermutlich waren in jener Nacht tatsächlich welche geistigen Mächte mit im Spiel.

Wie ich auf ein Zeitportal wartete

Mir ist bewusst, dass Sie dies nur schwer ernst nehmen werden. Aber folgen Sie einfach mal meiner Logik und sehen Sie das alles als spirituelles Spiel.

Das psychiatrische Gutachten: Wie aus einem Zeitportal das Warten auf den Tod wurde

In meinem psychiatrischen Gutachten steht: „Er habe mehrere Stunden reglos und ohne zu sprechen dagesessen und auf den Tod gewartet.“

Nein, es war so: Einer starken spirituellen Intuition folgend, wollte ich in jener Nacht auf einen Hügel gehen und dort auf ein spirituelles Ereignis warten. Meine Hoffnung war, dass sich vielleicht ein Zeitportal öffnet und ich ins Zeitalter der Französischen Revolution reisen könne, weil ich dort eine Bestimmung zu erfüllen glaubte.

Ich hatte den Verdacht, der wiedergeborene Revolutionär Robespierre zu sein, der Karma mit seinem Gegner Danton offen hatte (mehr dazu hier: meine Verbindung zu Robespierre) Aber durch mein Leben im 21. Jahrhundert hätte ich dazugelernt, sodass ich mich mit meinem Gegner versöhnen und ihn vor der Guillotine retten könne. Zwar glaubte ich nicht ernsthaft an ein Zeitportal, aber nach den alternativen Wissenschaften ist das nicht unmöglich. Ich war einfach neugierig, was passiert! Es hätte ja auch ein Gewitterblitz oder sonst ein Ereignis eintreffen können – das war auf einem anderen Hügel am 13.11.2015 tatsächlich geschehen.. Und falls nichts passiert wäre, wäre ich einfach nach Hause zurückgekehrt.

Wie mein Elternhaus zu einem Gefängnis wurde

Als ich in jener Nacht zu dem Hügel aufbrechen wollte, haben meine Eltern die Haustür abgesperrt. Dabei bin ich 30 Jahre alt und habe das Recht, alleine rauszugehen! Die Nacht ist viel ungefährlicher, als normale Bürger denken. Im Grunde gilt das Prinzip: Wo kein Mensch, da kein Mörder. Viele Orte in der Natur sind nachts einfach nur einsam.

Trotzdem hatten meine Eltern zu viel Angst um mich. Das ist die Form von falscher Liebe, die Gefängnisse baut. Eltern mit wahrer Liebe lassen ihre Kinder ihren Weg gehen.

Vom Gefängnis des Elternhauses in die „Freiheit“ der Psychiatrie

Ich war also zu Hause eingesperrt und konnte die Prüfung auf dem Hügel nicht machen. So fragte ich meine spirituelle Stimme um eine Prüfung zweiter Wahl. Ihre Eingebung war, vom Balkon zu springen, doch ich war zu vernünftig und zu feige, um zu sterben. Aber vom spirituellen Standpunkt wäre das die logische Lösung, denn ich fühlte in positiver Weise, dass ich meine Bestimmung in diesem Leben erfüllt hatte und wollte durch eine Reinkarnation weiterreisen. Als mein Ziel im jetzigen Leben sah ich an: die Wahrheit über unsere Welt erfahren (die Weltverschwörung) sowie meine größte Angst zu überwinden, die Angst vor dem Tod. Spirituelle Bücher überzeugten mich, dass das Leben nach Tod weitergeht. Ja, ich war sogar neugierig auf den Tod. Das Jenseits wird in der spirituellen Literatur so spannend beschrieben.

Aber weil ich viel zu feige oder zu vernünftig war, um mich umzubringen, bat ich die spirituelle Stimme, mir einen dritten Weg zu zeigen. Und als Prüfung dritter Wahl empfahl sie mir die Psychiatrie. Ich stand sowieso auf dem Standpunkt: „Mein Elternhaus ist ein solches Gefängnis geworden, dass ich lieber in die Psychiatrie gehe.“ Und das sage ich als jemand, der das Elternhaus so geliebt hatte, dass er niemals ausziehen wollte. Doch als ich meiner Familie von der Weltverschwörung erzählte, prallten Weltbilder aufeinander. Aus meinen scheinbar liebevollen Eltern kamen regelrecht die Dämonen heraus. Ich wollte weg von dort. So erachtete ich die Psychiatrie als die nächste logische Station meines Lebens – als Freimaurerloge, wo ich als Freimaurer-Lehrling hingehen würde. Ich war gespannt auf diese neue Lebenserfahrung. So wie unser Staat in Wahrheit eine als Demokratie getarnte Diktatur ist, sah ich nun auch mein Elternhaus: als ein durch falsche Liebe getarntes Gefängnis.

Wie ich nach freimaurerischem Ritual in die Psychiatrie ging

Doch wie kommt man in die Psychiatrie? Nun, ich beschloss, MIT KLAREM VERSTAND zu schauspielern, also mich so provokant zu verhalten, dass meine Eltern mich in die Psychiatrie einwiesen.

Vom freimaurerischen Ritual zur Einweihung des Lehrlings angeregt, saß ich mit verschlossenen Augen da und wartete, bis meine Eltern die Psychiatrie anriefen. Mit geschlossenen Augen ließ ich mich auch die Treppen hinabführen. Niemand wunderte sich, dass ich trotz meines angeblichen psychischen Zusammenbruchs so trittsicher die Stufen hinabgehen konnte. Mit meinem blauen Schlafanzug war ich auch weder angemessen bekleidet noch unbekleidet, was ebenfalls einen Bezug zum freimaurerischen Ritual hat.

Auch in der Psychiatrie hielt ich die Augen noch lange geschlossen. Ich wusste nicht, was um mich herum geschah und hatte nur meine Gedanken, so wie ein Freimaurer-Lehrling. Erst irgendwann in meinem Zimmer mit der Nummer 10 öffnete ich die Augen. Diese Zahl erschien mir einmal mehr wie ein interessanter Zufall.

Die spirituelle Bedeutung der Zahl 10 und wie ich ins Licht gehen konnte

Die Zahl 10 hatte für mich damals eine besondere Bedeutung. So sprach ich den Verschwörungsautor Jan van Helsing gegen 10:00 Uhr symbolisch heilig, weil er mir so viel über die Wahrheit unserer Welt erzählt hatte. Ich weiß, das klingt seltsam, aber das war meine Intuition. Ich war ihm so dankbar, dass sich eine gewaltige Energie aus meinem Herzen freisetzte. Ich spürte sogar lauter kleine Blasenketten im Körper platzen oder als würde ich von unsichtbaren Paintballs beschossen. Diese Reaktion kann kein normaler Körper erzeugen. Kurz darauf hatte ich sogar das Gefühl, dass meine Seele den Körper bei bester Gesundheit verlassen könne, lediglich benebelt durch ein blumiges Narkose-Gas, das aus dem Nichts kam. Ich griff wie ein Vampir nach der Hand meiner Schwester, weil mein Körper seltsam steif wurde, sodass ich glaubte, nur durch ihre warme Hand bliebe ich am Leben. Es erstaunte mich selbst, aber ich war ernsthaft unsicher! Offen gestanden, bereute ich das später. Ich wünschte, ich wäre weitergegangen. Falls das wirklich ein Weg wäre, aus dem Leben zu gehen, war das der perfekte Zeitpunkt und der schönste Weg. Dann wäre ich nie in der Psychiatrie gelandet, wo ich mir den ganzen profanen Unsinn der Psychiater zu Paranoider Schizophrenie anhören musste. Warum habe ich nicht mutiger gespielt …

Zu meiner Vorgeschichte gehörte noch eine Episode mit einem spirituell motivierten Lottospiel und dem Spruch „10 gewinnt“. Da haben wir ebenfalls die Zahl 10. Ich spielte damals nicht für mich selbst, sondern für ein äußerst dummes, ungeliebtes Schaf, nämlich eine Psychiaterin. Weil ich das Gefühl hatte, Karma mit ihr offen zu haben, wollte ich ihr etwas Gutes tun. Während des Lottospiels fiel mir auch die Zahl 10 auf der Kellertür meines Elternhauses auf, wie eine Art Zeichen.

(Weitere paranormale Erlebnisse finden Sie in einem anderen Artikel.)

Welcher geistigen Macht bin ich gefolgt? War es meine Intuition oder Manipulation durch Mind Control?

Sicher ist es sehr ungewöhnlich, dass jemand die Psychiatrie als „Freimaurerprüfung“ betrachtet, wie ich das damals sah. Aber trotz meiner „spirituellen Emotionen“ dominierte im Hinterkopf der Verstand. Ich wusste immer, was ich machte, nämlich Experimente.

Doch was war das für eine Macht, der ich gefolgt bin? War das wirklich meine innere Stimme, die Intuition, von der man in spirituellen Büchern so viel liest? Was waren das für Energiefelder um mich herum? Oder war es ein Spiel durch die technologische Macht Mind Control?

Zuerst glaubte ich an spirituelle Mächte, später an Mind Control durch einen Geheimdienst, der ein strategisches Spiel mit mir spielte, angepasst an die Struktur meiner Seele – ein Spiel, bei dem ich eigene Gedanken und Manipulation nicht klar unterscheiden konnte.

Diese Antwort war für längere Zeit mein „freimaurerischer Arbeitsteppich“. Im Internet fand ich auch Mind-Control-Opfer, die seltsame Dinge berichten. Ja, meine Suche nach Antworten führte mich nicht nur zum spirituellen Bereich, sondern auch zu Mind Control. Da ich Alleinlebender, Verschwörungstheoretiker und Einzelgänger bin, passe ich auch gut ins Zielprofil. Heute denke ich aber wieder mehr in die Richtung von Energiefeldern und spirituellen Mächten.

Eine klare Antwort habe ich bis heute nicht. Jedenfalls las ich in spirituellen Büchern, man solle seiner Intuition folgen, und ich folgte meiner Intuition, so gut ich konnte. Ich wollte stark spielen, selbst wenn ich dabei auch Irrlehren folgte. Doch dieser seltsame spirituelle Meister lehrte mich auch: „Im Fehler liegt die Wahrheit.“ Und: „Irrwege sind ein Teil der Wahrheit.“

Der Schwachsinn mit der Paranoiden Schizophrenie – Oder: Das Denken von dummen Schafen

Natürlich können Sie mir als Arzt, Psychiater, Psychologe oder profaner Bürger unterstellen, ich sei nur einer Einbildung gefolgt und hätte Paranoide Schizophrenie.

Aber dann stelle ich Ihnen die Diagnose des dummen Schafes. Dumme Schafe zeichnen sich dadurch aus, dass sie alles Paranormale, alles Spirituelle sowie alle Verschwörungstheorien als falsch abstempeln, ohne sich ernsthaft mit den Beweisen auseinanderzusetzen.

Im Gegensatz zu Ihnen, den dummen Ärzten, die paranormale Zusammenhänge aus Prinzip als Schwachsinn abtun, gehe ich der Sache wissenschaftlich nach. Meine höhere Professionalität zeigt sich schon daran, dass ich mich mit den Phänomenen zwei Jahre beschäftige, während Sie Ihre Analysen in zwei Minuten durchführen. Im Gegensatz zu den pauschal urteilenden Psychiatern („Was nach meiner ärztlichen Logik nicht sein kann, kann nicht sein“) führe ich intensive statistische Analysen zum Thema „Paranormal oder Zufall?“ durch. Und wenn ich feststelle, dass einige Ereignisse der Umwelt überzufällig oft synchron zu meinen Gedanken verlaufen, dann ist das zunächst mal eine statistische Tatsache.

Aber Sie, liebe Psychiater, glauben ja lieber an die Erfolgsgeschichten Ihrer psychischen Medikamente. DAS bewerte ich als SCHEIN-Zusammenhang! Meine Psychiater denken jedes Mal, nur durch ihre zwangsverordneten Psychopharmaka wurde ich wieder „gesund und normal“ (sprich: „profan und spirituell verarmt“).

Nein, es war schlicht und einfach so, dass es mir in der Psychiatrie nach einigen spirituellen Experimenten irgendwann zu langweilig wurde und ich mich mit klarem Verstand nach dem Prinzip des sklavischen Gehorsams verhalten habe, um wieder aus der Psychiatrie herauszukommen.

Und wenn Sie dennoch glauben, es seien die Psychopharmaka, die mich geheilt haben: Ich würde mein Leben darauf verwetten, dass ICH die WAHRHEIT sage! Na, möchten Sie, die Psychiater, mit mir wetten? Nur zu! Ich bin ein Mensch, der solche Wetten nur abschließt, wenn er alle vier Asse in der Hand hat. Aber bedenken Sie, bei einem Irrtum Ihrerseits sind Sie dran. Na? Glauben Sie immer noch an die große Macht Ihrer Psychopharmaka? Gewiss, diese Wette ist theoretisch – aber ich wünsche all diesen profanen Psychiatern sehr, dass sie nach ihrem Tod im Jenseits eine ordentliche Belehrung über die wahre Natur des Universums erhalten.

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