Wenn man dem Wind folgt …

In zwei spirituellen Phasen spürte ich im Herzen den starken Drang, dem Wind zu folgen. Das bescherte mir einige interessante Erlebnisse.

Meine erste Reise mit dem Wind: zu ungewöhnlichen Orten

Meine erste Reise mit dem Wind hat mich zu ungewöhnlichen Orten in meiner Heimatstadt und Umgebung geführt, die ich nie zuvor aufgesucht hatte:

zu einer Klinik für Neurochirurgie

zu einer Kaserne

zu einem Architekturbüro mit Freimaurer-Logo.

Die Nervenklinik erschien mir wie ein prophetisches Zeichen für die Psychiatrie und das militärische Gelände als Hinweis auf Mind Control. Beides sollte später tatsächlich eine Rolle in meinem Leben spielen, wie man an meiner Website sieht …

Beim Architekturbüro fielen mir die vielen Dreieck-Elemente am Haus auf, was mich an die Heilige Geometrie erinnerte und so wirkte, als hätte der Erbauer Wissen über positive Energien gehabt. Später sah ich dann das klassische Freimaurerzeichen am Haus. Dies erschien mir neben vielen anderen Dingen einmal mehr als Bestimmung, so etwas wie ein Freimaurer zu werden. Eine Zeit lang wollte ich das wirklich, doch heute belasse ich es bei meiner symbolischen „geheimen Freimaurerei“. Bei meinem Entwicklungsweg denke ich auch nicht, dass offizielle Freimaurer viel mit mir anfangen können.

Meine zweite Reise mit dem Wind: zu düsteren Tunneln und Fabrikgebäuden

Meine zweite Reise mit dem Wind war ein Jahr später und um einiges unangenehmer. Während ich beim ersten Mal interessante Orte fand, führte mich der Wind bzw. diese höhere Macht beim zweiten Mal gezielt an die Orte, wo ich am wenigsten hinwollte. Als der Wind in bestimmte Richtungen wehte, sprach ich innerlich zu dieser Macht: „Erzähl mir nicht, das sei Zufall. Von allen denkbaren Straßen müssten wir nicht ausgerechnet da langgehen …“ Ich war in dieser Straße als Ortsneuling nur einmal gewesen und sagte mir danach: „Nie wieder.“

Diese Straße führt in ein verlassenes Gewerbegebiet mit hässlichen alten Backstein-Fabrikgebäuden, von denen manche eingeschlagene Scheiben haben. Und gerade an der Stelle, die besonders unangenehm ist, wehte der Wind mehrmals hin und her. Ich zwang mich zum Mitspielen und ging also vor einem Fabrikgebäude auf und ab wie eine Mahnwache. Ich flehte den Wind an, endlich vernünftig weiterzuwehen. Jedenfalls sagte mir daraufhin diese Macht: „Deine Lieblingszahl ist die 4, die Zahl der Geduld. Ich wollte nur deine Sturheit prüfen.“ Einige Monate später fand ich zufällig heraus, dass gegenüber dem Gebäude, wo ich patrouilliert hatte, eine Drahtindustrie ist, deren Logo aus Drahtkringeln an die Zahl 666 (bzw. 66666) erinnern kann. Und auf meiner Kellertür ist zufällig auch so ein ähnliches Logo.

… und weiter zu einem düsteren Tunnel

Aber auch als der Wind endlich weiterwehte, führte mich die Reise zu düsteren Orten, deren Energien ein klammes Gefühl bei mir erzeugten. Jener Stadtteil ist wirklich nicht mein Lieblingsteil. Und ausgerechnet unter einer dunklen Tunnel-Autobrücke wehte der Wind wieder auffallend oft hin und her, weshalb ich an diesem dunklen Ort wieder patrouillierte und nicht vorankam. Unter dieser Brücke hing auch scheinbar zufällig ein Plakat mit der Aufschrift: „Selbstbefriedigung macht blind.“

Dieser Spruch hatte zwar keine Bedeutung für das Windspiel, aber wenn ich bedenke, was mir einige Tage später passiert ist, erscheint dies im Rückblick wie eine Prophezeiung. Auf Anweisung dieser geistigen Macht machte ich einige Tage später in einem engen Tunnel Selbstbefriedigung. Es war eine spirituelle Mutprobe, aber in diesem Tunnel kann einen wirklich keiner sehen. Jener Tunnel befindet sich am Fuß eines Waldhügels namens „Kissinger Höhe“, auf dessen Spitze ein kleiner Obelisk mit der Aufschrift „Frieden auf Erden“ steht, also ein Berg mit kleiner Freimaurer-Symbolik. Doch als ich aus dem Tunnel herauskroch, hatte ich meinen Hausschlüssel verloren und so sehr ich suchte, ich fand ihn nicht wieder. So weit zu der Lehre: „Selbstbefriedigung macht blind“ …

(Noch etwas am Rande: Zufällig hingen in meiner Stadt auch gerade dann Werbeplakate mit der Aufschrift „Grillmeister“, als ich im Internet erstmals auf das Thema Strahlenwaffen und das Grillen des Körpers mit Mikrowellen stieß. Damals war ich auf der Suche nach Antworten, welches Spiel diese höhere Macht mit mir spielt. So kam ich zum Thema Strahlenwaffen und Mind Control. Zwar glaube ich eher, dass es spirituelle Mächte sind, aber das Zusammenspiel meiner Gedankengänge und Recherchen mit den Plakaten passte mal wieder gut …)

Doch zurück zu dem Folgen des Windes …

Ein seltsames Kinderkrankenhaus …

In diesem Stadtviertel gibt es auch ein Kinderkrankenhaus, vor dem eine Skulptur steht, die aussieht wie Roboterkinder, auf einem Gerüst aus Lanzen aufgehangen. Das Ganze ist gespendet vom Rotary- oder Lion-Club … Neben dem Kinderkrankenhaus steht eine Bushaltestelle mit den Nummern 22 und 21, deren Endziel der Eulenplatz ist. Wahrhaft passend, nicht wahr? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dies alles korrekt wiedergebe, da ich nur einmal dort war. Aber wer sich mit okkulter Symbolik auskennt, wird sich fragen, ob all dies wirklich Zufall ist. Nun ja, vor meiner Psychiatrie ist auch scheinbar zufällig die Knappenstraße („Ritterstraße“) mit der Buslinie 33 …

Das Ende des Windspiels: Eine Sackgasse

Die Reise mit dem Wind führte mich in ein unbekanntes Stadtviertel, in dem ich ungern wohnen würde. Andere Menschen mögen das anders sehen, aber ich will dort nicht wohnen.  Aber das Windspiel endete in der Sackgasse eines schöneren Wohnviertels. Interessanterweise war es auch wirklich eine Sackgasse. Ein Ort, der ein rundes Ende markierte.

Der Wind hatte mich aber so geführt, dass es nicht unbedingt leicht war, den Rückweg in diesem Labyrinth zu finden. Beim Rückweg ohne den Wind musste ich mich ein wenig anstrengen, aber ich bewies einen guten Orientierungssinn.