Wenn Psychiater Lügen ohne Logik aufschreiben

Der Höhepunkt in meinem psychiatrischen Gutachten ist dies:

„Die Eltern berichteten, dass aufgrund seiner Verhaltensauffälligkeiten ein Polizeieinsatz notwendig war. Die Polizei habe ihn nach Hause gebracht, nachdem er in einen Bach gefallen sei. Er habe alle Mülltonnen umgeworfen. Er habe überall geklingelt und den Haustürschlüssel weggeworfen. Er habe Papiere auf dem Balkon angezündet. Er habe nur seinen Morgenmantel getragen, dieser sei der Mantel des Meisters.“

Glauben Sie, so war es gewesen? Selbst die Geschichte eines psychisch Kranken sollte einer inneren Logik folgen. Wie soll ich auf dem Balkon Feuer gemacht haben, wenn ich zuvor den Haustürschlüssel weggeworfen hatte und nicht in die Wohnung kam? Und wie soll ich die Mülltonnen umgeworfen und überall geklingelt haben, wenn mich die Polizei nach Hause gebracht hat? Die Polizei würde dabei nicht zusehen. Es wäre die Aufgabe des Gerichts und der Psychiater gewesen, alle Zeugen so lange zu prüfen (einschließlich mich!), bis die wahre Geschichte ans Licht kommt.

Wie es zu der Erzählung im psychiatrischen Gutachten kam

Die Geschichte im psychiatrischen Gutachten geht insbesondere auf eine einzige Person zurück, meine Mutter. Bereits mein Vater hat eine andere Geschichte erzählt. Nun haben sich aber zwei Menschen getroffen: meine Mutter und eine gewisse Psychiaterin. Beide haben eine Vorliebe für übertriebene Erzählungen nach dem Prinzip: „Die schlimmste Spekulation muss die Wahrheit sein.“

Die wahre Geschichte

Stellen wir erst mal die größten Lügen richtig:

Ich bin nicht in einen Bach gefallen, sondern im Rahmen einer „freimaurerischen Prüfungmit klarem Verstand durch den Bach gewandert. Dabei verlor ich leider den Schlüssel, den ich noch lange in jenem Wald suchte, durch den der Bach verlief. Nach der Prüfung ging ich am späten Abend nach Hause. Natürlich kam ich ohne Schlüssel nicht in meine Wohnung. Daraufhin klingelte ich beim Nachbarn des gegenüberliegenden Hauses, woraufhin er aufgrund meines seltsamen Auftritts mit der feuchten Kleidung die Polizei rief. Die Polizei brachte mich also nicht nach Hause, sondern fand mich bereits vor dem Haus!

Die Geschichte mit den Mülltonnen, dem Balkonfeuer und dem Morgenmantel sind eigene Geschichten. Vorerst nur so viel: Ich warf lediglich zwei Mülltonnen um, klingelte lediglich bei drei Nachbarn und das Balkonfeuer bestand nur aus einem verbrannten Papierstück von der Größe des Briefkopfes. Ich hatte auch niemals nur einen Morgenmantel getragen, sondern normale Kleidung. Wenn meine Eltern mich im Morgenmantel gesehen haben, dann in meiner eigenen Wohnung, woran nichts Verwerfliches ist.

So, das war die kurze Geschichte der Wahrheit. Ein Verhörspezialist würde weitere Erklärungen verlangen, aber wir sind uns sicher einig, dass meine Geschichte logischer ist als das Konstrukt im psychiatrischen Gutachten. Die ganze Geschichte samt dem tiefenpsychologischen, freimaurerischen Hintergrund finden Sie hier:

Meine freimaurerische Prüfung auf der Kissinger Höhe

Wie meine freimaurerische Prüfung weiterging

Die Prüfung, etwas Verbotenes zu tun

Wie ein symbolisches Ritual zur Schuldvergebung missverstanden wird