Woher kommen unsere Gedanken und welche Macht haben unsere Gedanken wirklich?

Viele spirituelle Menschen glauben an die Macht der Gedanken. Unsere Gedanken seien sozusagen alles. Mit unseren Gedanken erschaffen wir demnach komplett unsere Wirklichkeit. Bereits dies können kritische Menschen in der Extremform nicht glauben, doch das Problem ist noch komplexer:

Selbst wenn alle Macht wirklich von unseren Gedanken ausgeht, wie viele spirituelle Menschen sagen, so bleibt die Frage: Wer macht eigentlich unsere Gedanken?

Wenn alles im Universum miteinander verbunden ist, sind Gedanken das Produkt von Manipulationen

Wenn spirituelle Menschen daran glauben, dass im Universum alles mit allem verbunden sei, ergibt sich daraus, dass es so etwas wie zu hundert Prozent eigene Gedanken fernab von Fremdbeeinflussung (Manipulation) nicht gibt. Ironischerweise wollen gerade viele spirituelle Menschen sich in der Theorie von allen Manipulationen freimachen … Zugleich meditieren sie aber eifrig, um die Gedanken fremder Wesen aufzufangen und sich mit der „Quelle der ewigen Liebe“ zu verbinden …

Wer sind die Herren über unsere Gedanken?

Wie gesagt, glauben viele Menschen an die Macht eigener Gedanken. Doch wer sagt, dass wir überhaupt zu hundert Prozent Herr über unsere Gedanken sind? Wer macht unsere Gedanken und woher kommen unsere Gedanken? Gerade in der Meditation kann man Eingebungen durch fremde Mächte haben oder es ist zumindest unklar, was fremder und was eigener Gedanke ist. Ich spreche da aus Erfahrung. Die Grenze zu ziehen ist eine hohe Kunst.

Gedanken – mal ist das Gehirn voll, mal leer, selbst bei großer geistiger Anstrengung

Manchmal ist mein Kopf voller interessanter Gedanken und manchmal ist er leer. Und ich meine damit nicht die berufliche und künstlerische Kreativität (die beherrsche ich immer), sondern die Erfahrungen während meiner Meditation in der Nacht vor dem Einschlafen.

Aus eigener Erfahrung mit diesen (eher dunklen) geistigen Mächten habe ich begriffen, dass ich mir durch Willenskraft kaum selbst aussuchen kann, welche Gedanken und wie viele Gedanken mein Gehirn im entspannten Zustand denkt oder was für Wellen auf mein Gehirn einwirken.

Unsere Gedanken und Gefühle folgen spirituellen Gesetzen

Diese Hoch- und Tiefphasen in meiner Mediation scheinen von spirituellen und irdischen Gesetzen abhängig zu sein, die sich Tag für Tag ändern und auch spirituellen Zyklen folgen. Man könnte sagen, es kommt auf die täglichen Konstellationen der Planeten an, den täglichen Kampf der Licht- und der Schattenkräfte im Universum, dem täglichen Energienetz der Erde, das Energiefeld meines Körpers und auch darauf, wie menschliche Mächte täglich mit Energiewellen den Planeten manipulieren. All dies scheint auf unsere Gedanken einzuwirken, gerade auf Gedanken in der entspannten Phase der Meditation.

Ich sage nicht, dass ich mit meinen Erklärungen ins Schwarze treffe. Ich versuche nur zu umschreiben, wie man es sich Gedankenfeuerwerke und Gedankenlöcher erklären kann, die keine klar irdische Ursache haben. Denn manchmal ist mein Kopf in der Mediation so leer wie unter Psychopharmaka, obwohl ich keine Psychopharmaka mehr nehme. Es gibt irgendwelche Gesetze, die auf unsere Gedankenentwicklung einwirken – und auch auf unsere Gefühlsentwickung, denn mich hat eine dunkle geistige Macht schon öfter in bestimmte Schwingungen versetzt und mir so Körperregungen diktiert.

Die Macht der Gefühle? – Auch unsere Gefühle werden von anderen Mächten mitgemacht

Mir soll niemand erzählen, Schwingungen wie Liebe, Ruhe und Frieden seien einzig eine Frage der inneren Einstellung. Mich haben höhere Mächte etwas anderes gelehrt. Diese Mächte können unser Empfinden mit ihren eigenen Programmen überschreiben. Auch wer bei sich keine höheren Mächte bemerkt, die die Gefühle manipulieren, kann sich nie sicher sein, was die wahre Ursache der täglichen Gefühle ist, gerade wenn ein Hoch- oder Tiefgefühl keine klare irdische Ursache hat. Und dies gilt nicht nur für dunkle Gefühle, sondern ein starkes Gefühl der Liebe zu allen Menschen kann genauso mysteriöse Ursachen habe. Auch hier spreche ich aus Erfahrung.

Gedanken – eine eigene Leistung?

Mir soll niemand erzählen, Gedanken seien eine komplett eigene Leistung oder einzig der Wille reiche aus, um in bestimmte Gedankenwelten zu kommen – denn ich bin ein sehr gutes Beispiel für die Sorte Mensch, die zu hundert Prozent an das Spirituelle glaubt (fehlender Glaube ist also keine Blockade!) und die nachts selbst stundenlang (!) Meditationsversuche machen kann, ohne dass Ergebnisse herauskommen.

Wie schon irdische Mächte die Macht unserer Gedanken begrenzen …

Selbst wer nicht an die spirituellen Einflüsse auf Gedanken glaubt, der weiß immerhin, dass sich der irdische Lärm einer Baustelle, die Wellen des Mobilfunks oder ein mysteriöser Summton in der Nacht nicht gerade gut auf das Gehirn auswirkt.

Wer nicht gerade ein perfekter spiritueller Meister ist, der wird mit seiner „Macht der positiven Gedanken“ nicht ganz gegen diesen nervigen Summton und die Mobilfunkwellen ankommen. Man kann diesen Lärm zwar ausblenden, sich nicht darüber ärgern und so weiter – das kann auch ich! –, aber die Energiewellen wirken trotzdem noch auf unser Gehirn und unseren ganzen Körper ein. Diese irdischen Störquellen haben nun einmal Macht über unsere Gedanken und Gefühle. Bestimmte meditative Zustände werden durch diese Störquellen fast unerreichbar, denn selbst wenn wir uns nicht bewusst darüber ärgern, reagieren unser Gehirn und unser ganzer Körper trotzdem noch latent auf diese Schwingungen.

Auch Biochemie, Ernährung und Drogen wirken beim Erschaffen von Gedanken mit

Auch rein biochemisch betrachtet wirken viele einzelne Elemente an der Konstruktion unserer Gedanken mit und bekanntlich können auch die Ernährung, Drogen und Psychopharmaka unsere Gedanken fördernd oder hemmend beeinflussen. Angesichts all dessen sei einmal mehr die Frage erlaubt, wer denn eigentlich Herr über unsere Gedanken ist. Oder wie viel ist von der Kraft der Gedanken zu halten, wenn ein profaner Psychiater einen Menschen ein Psychopharmaka zwangsverordnet, das viele Gedanken blockiert?

Gedankeneingebung durch Mind-Control-Technologie

Opfer von Mind Control sowie Gehirnforscher wissen, dass man anderen Menschen mit modernster Geheimtechnologie auch fremde Gedanken und Gefühle eingeben kann. Die moderne Technik kann machtvoller über unsere Gedanken- und Gefühlswelt sein, als viele spirituelle Menschen ahnen. Daher sei einmal mehr die Frage gestellt, wer unsere Gedanken macht. Und welche Auswirkungen habe fremde Gedanken in unserem Kopf auf uns selbst? So viel zu dem Problem mit der göttlichen Schöpfungskraft der Gedanken.

Wenn wir nicht einmal mit eigener Gedankenkraft einschlafen können …

Ich hatte auch mal das Phänomen, dass eine dunkle geistige Macht mit einem Signal immer das Einschlafen bei mir blockiert hat, sobald mein Gehirn an diese Schwelle kam. Allein durch Willenskraft können die allermeisten Menschen nicht beliebige Gehirnwellen erzeugen (Alpha, Theta, Delta …) und umso weniger, wenn stärkere Mächte fremde Wellen auf uns einwirken lassen. Gerade Opfer aus dem Bereich Mind Control sowie Gehirnforscher wissen nur zu gut über die Grenzen der eigenen Gedanken und der eigenen Willenskraft Bescheid, denn die Macht der Technologie ist oft leider stärker.

Geistige Mächte passen sich an unser Denksystem an

Auch das Trennen von fremden und eigenen Gedanken ist eine Kunst für sich. Erschwert wird das Trennen von fremden und eigenen Gedanken dadurch, dass viele geistige Mächte sich an den Wortschatz, die Seele und das Glaubenssystem des jeweiligen Menschen anpassen. Und ich bin da ein sehr gutes Beispiel, denn in meinem Fall ist es so, dass diese eher dunkle Macht gezielt mit meinen eigenen Denksystemen spielt.

Mit anderen Worten: Wenn diese fremde Macht erkennt, dass in meinem Gehirn so einiges an Wissen zu Freimaurern, Satanisten und Illuminaten gespeichert ist, dann spricht diese Macht in Worten und Symbolen von Freimaurern, Satanisten und Illuminaten zu mir, auch wenn sie nicht direkt von dieser Natur sein muss. Früher gab diese Macht sich auch als die Seele meines Schulleiters aus, wofür sie wiederum günstige Bedingungen in meiner damaligen Denkstruktur gefunden hat, die sie heute nicht mehr finden würde.

Fremde Gedanken von eigenen Gedanken trennen?

Im Gegensatz zu vielen anderen spirituellen Menschen merke ich diese Anpassung fremder Mächte an das eigene Denksystem wenigstens. Viele Menschen gehen viel unkritischer mit Informationen von geheimnisvollen Mächten um, seien sie nun von der lichten oder von der dunklen Seite.

Es gibt nur wenige Fälle, wo spirituelle Menschen eigene Gedanken wirklich klar von fremden Gedanken trennen können, weil diese Eingebungen und die Sprache der Wesenheiten so fremd sind, dass es kaum von einem selbst sein kann. Ich gehöre zwar nicht dazu, dennoch trenne ich so gut, wie ich kann.

Profane Psychologen und der Unsinn mit dem Trauma im Unbewussten

Ich lasse mich nicht von profanen Psychologen täuschen, die alles an fremden Gedanken im Kopf mit dem Unbewusstsein oder einem Kindestrauma erklären wollen. Wenn diese dunkle Macht, mit der ich immer wieder Kontakt habe, mich schon mit einem Jugendtrauma prüfen wollte, dann hätte sie mir zum Beispiel den Satz „Du stinkst“ an den Kopf werfen können. Aber das hat sie nie getan. Stattdessen sprach sie eine Zeit lang von „Hure“ oder „Nutte“, auch wenn sie anhand meiner Gehirnstruktur erkennen konnte, dass diese Worte bei mir nicht tiefer einschlagen, weil mein Gehirn sie als „wesensfremd“ einstuft. Auf diese Worte reagieren andere Menschen viel stärker. Es ergibt also keinen Sinn, dass diese Worte aus meinem Unbewusstsein stammen. Und selbst wenn diese Macht eher dunkel ist und mich öfter mit meinen Ängsten konfrontiert, so nimmt sie hier interessanterweise nie meine allergrößten Ängste.

Allein durch Gedankenkraft in Astralwelten reisen?

Verzeihen Sie, dass ich das so sage – und ja, man kann mir dafür einen luziferischen Neid bescheinigen –, aber all diese Lichtarbeiter, die erzählen, jeder Mensch könne allein durch gedankliche Übungen und Meditation die Astralwelten bereisen, mit Lichtwesen sprechen und solche Dinge, all diese ach so erleuchteten Lichtarbeiter haben aus meiner Sicht ein arrogantes Brett vor dem Kopf, weil sie nicht erkennen, dass die Sache mit der Gedanken-, Gefühls- und Schwingungsbeherrschung eine viel höhere Kunst ist, als sie denken (oder sie schreiben das bewusst zur Geldmacherei). Nur weil sie selbst das können, denken sie, jeder Mensch könne das lernen, denn man brauche ja nicht mehr dazu als die eigenen Gedanken. Haben diese Menschen eine AHNUNG, wie schwer das für andere Menschen ist, die KEIN natürliches Talent dazu haben?

Und nach zwei Jahren reichlich Meditation mit verschiedenen Erfolgen und Misserfolgen kann ich dazu sehr wohl eine Aussage machen. Genauso ich könnte als kreativer Mensch ein Kreativseminar machen und verkünden, jeder Mensch könne künstlerische Kreativität lernen, weil man dazu ja nur den eigenen Kopf bräuchte. Doch nach zehn Jahren Erfahrung in der Kreativbranche habe ich verstanden, dass einige Menschen eine bestimmte Kreativität nie wirklich erlernen werden. Anständigerweise sind die Physiker und Mathematiker nicht ganz so großmäulig, was die Sache mit dem „Jeder kann alles lernen“ angeht.

Doch in dem Punkt unterscheiden sich viele Lichtarbeiter leider nicht vielen profanen Therapeuten, Ärzten und Psychiatern, die oft genauso arrogant glauben, als Experte alles Mögliche durch ihre konstruierten Therapien heilen zu können. Diese ganzen Therapien haben grundsätzlich starke Grenzen, ob das nun profane Verhaltenstherapien oder spirituelle Seminare sind.

Meine spirituellen Talente …

Auch wenn ich „irgendetwas“ im spirituellen Bereich kann (lesen Sie dazu auch die Bereiche „paranormale Erlebnisse“, „Luzifer“ und „Mind Control“), so bin ich scheinbar nicht so beschaffen, dass ich diese klassischen Lichtfähigkeiten erlangen kann. Ich werde auch nie einen Löffel verbiegen, selbst wenn mehrere recht normale Menschen das schaffen.

Die Grenzen von der Macht der Gedanken – auch bei Erfolgsmenschen

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Auch ich glaube stark an die Macht der Gedanken, doch die Sache mit den Gedanken ist nicht so einfach, wie viele spirituelle Menschen glauben. Warum, das habe ich ausführlich erklärt.

Doch selbst viele Erfolgsmenschen sollten selbstkritischer sein und nicht alles auf die Macht ihrer Gedanken schieben, selbst wenn in ihrem Leben alles glückt. Viele Erfolgsmenschen übersehen andere Faktoren, die nichts mit ihren bewussten Gedanken in diesem Leben (dieser Inkarnation) zu tun haben, etwa das Geborensein in einem günstigen Elternhaus. Ich sage nicht, dass ich mit meinem Elternhaus großes Pech hatte, aber ich habe auch nicht das Glück gehabt, das manche anderen Kinder haben.

Mein Lieblingsbeispiel für die begrenzte Macht der Gedanken ist ein Kind, geboren als Klon im Käfig in einem unterirdischen US-Geheimdienstlabor. Nun, wie viele Möglichkeiten hat dieses Kind denn, allein durch die Kraft der Gedanken und Taten sein Leben zum Positiven zu verändern? Das müsste schon ein absolut perfekter spiritueller Meister sein – der noch dazu null geistige Bildung im Leben erfahren hat. Man gebe diesem Kind mal einen spirituellen Erfolgsratgeber zur Macht der Gedanken …

Spirituelle Erfolgsratgeber – spirituelle Gesetze, die nur für den Westen gelten?

Viele spirituelle Menschen des Westens, die an die Macht der Gedanken glauben, übersehen, dass eine relative Freiheit mit einer relativen Vielfalt an Möglichkeiten da sein muss, um bestimmte Wünsche zu verwirklichen. Doch nur weil die Bedingungen fürs „Jeder kann alles werden“ im Westen halbwegs gegeben sind, sind sie noch lange nicht in der Dritten Welt gegeben. Dort wird es noch schwerer, allein durch positives Denken und „Liebe zum Geld“ reich zu werden. Die spirituellen Erfolgsratgeber sind meist angepasst an den Westen geschrieben oder allenfalls noch für die spirituelle asiatische Welt geeignet, aber weder für das arme Afrika noch für das Leben in einer islamischen Diktatur zu gebrauchen.

Doch selbst in der Ersten Welt übersehen viele Erfolgsmenschen die Grenzen der eigenen Schöpfungskraft. Viele westliche Menschen denken, nur weil sie selbst mit ihrem kreativen Business halbwegs reich werden konnten, können sie im Grunde alles erreichen, was sie sich wünschen. Aber nur weil es jemandem gelungen ist, mit einer Frisörsalonkette eine Million Euro pro Jahr zu verdienen, wird er deswegen noch lange nicht die eine Milliarde schaffen, selbst wenn er sich noch so sehr anstrengt. Und in die Adels- und Illuminatenkreise kommt dieser Frisörsalon-Betreiber erst recht nicht hinein, denn dort wird man ihm erzählen, dass keine positiven Gedanken oder Geldbeträge zählen, sondern für den Eintritt müsse er die richtige Genetik aus der richtigen Blutlinie nachweisen. So viel dazu, dass man alles werden könne. Selbst viele Erfolgsmenschen werden an ihren eigenen Gesetzen scheitern, wenn sie sich nicht mit einem Leben als Erfolgscoach oder Bestseller-Autor zufriedengeben, sondern ernsthaft nach noch Höherem streben. Ab bestimmten Zielen wird es auch für sie schwer.

Ich wiederum bin das erfolgreiche Gegenbeispiel: Ich habe mein Lebensziel erreicht, indem ich gezielt ARM lebe. Mein Ziel ist es, wenig zu brauchen (siehe dazu auch meine Rubrik Minimalismus), also ein armer „Aristokrat“ zu sein, der nicht arbeiten muss. Nun ja, DAS Ziel kann ich hier in Deutschland mit der Kraft meiner Gedanken und Taten durchaus erreichen. In DEM Sinne haben spirituelle Ratgeber recht, dass das Schicksal auch mit den eigenen Gedanken zusammenhängt, denn ich könnte auch wie ein dummes Schaf als Angestellter in irgendeine dumme Medienagentur arbeiten gehen. Die Entscheidung fürs arm Leben und gegen die Medienagentur ist durchaus eine Entscheidung, bei der ich wirklich eine Wahl habe. Doch das allein besagt nicht, dass ich Kraft meiner Gedanken jede denkbare Wahl habe. Die Wahl, arbeitslos reich zu leben, habe ich nun einmal nicht.

Wovor man Angst hat, das zieht man an? – Gegenbeispiele

Abschließend noch etwas zu der gern gemachten Aussage in der Esoterik, dass wir Menschen karmisch die Dinge anziehen, auf die wir einen Großteil unserer Gedankenkraft richten. Dies gelte insbesondere für Ängste, also dass das eintrifft, wovor man Angst hat.

Da ist sicher einiges an Wahrheit dran, aber aus Erfahrung widerspreche ich diesem Lehrsatz teilweise – denn in meinen Leben trifft oft NICHT das ein, wovor ich Angst habe oder an das ich viel denke, sondern es kommen oft Dinge, mit denen ich nie gerechnet hätte. So könnte ich verstehen, wenn ich aufgrund meiner Gedanken Darmkrebs bekäme, denn daran denke ich öfter. Aber was habe ich einmal bekommen? So eine Art vorübergehendes Rheuma. An so was habe ich NIE gedacht! Das passt nicht mal zu meiner Lebensführung. Und mal ehrlich: Wie viele Menschen bekommen irgendwelche seltenen Krankheiten, an die man gar nicht denken KANN, weil man sie nie für möglich gehalten hätte, solange man sie nicht unerwartet bekommen hat? Diese Krankheiten kennt nur ein studierter Arzt, der das ganze Lehrbuch auswendig gelernt hat.

Und wenn ich denke, wie oft ich im Leben schon an ein geklautes Fahrrad gedacht habe, aber mir noch niemals ein Fahrrad geklaut wurde (nicht mal in Zeiten großen Schulmobbings mit großer Angst meinerseits um mein Fahrrad) – dann sei ernsthaft die Frage erlaubt, ob dieser Lehrsatz aus der Esoterik wirklich eine spirituelle Gesetzmäßigkeit ist. Alle negative Macht meiner Gedanken hat in meinem Leben nicht annähernd so viel Negatives erschaffen, wie es aufgrund der Macht der Gedanken sein müsste.

Positive Gedanken werden nicht wahr? – Nun, negative Gedanken auch nicht!

Ich sehe es mittlerweile so: Zum Ausgleich dafür, dass viele unserer positiven Gedanken im Leben nicht wahr werden, machen höhere spirituelle Mächte auch viele unserer negativen Gedanken nicht wahr. Wann immer ein spiritueller Mensch also klagt, dass seine positiven Gedanken nicht wahr werden, sollte er sich auch fragen, warum auch viele seiner negativen Gedanken nicht wahr werden – und einer höheren Macht dafür danken.